Antifa in der Krise?!

Internationaler Kongress 11.-13. April 2014 in Berlin

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Antifa in der Krise?! - Warum dieser Kongress?

Europäischer Rechtsruck

Der antisemitische und extrem rechte Front National um Marine Le Pen und die niederländischen Rechtspopulist*innen um Geert Wilders rücken zusammen und schmieden ein Bündnis gegen Europa. In Großbritannien hetzt die UKIP gegen Migrant*innen und fordert den Austritt des Landes aus der Europäischen Union. In Polen formiert sich nach dem Vorbild der ungarischen Jobbik eine neofaschistische Bewegung aus Hooligans und extremen Rechten. In Griechenland firmiert die neofaschistische Partei Goldene Morgenröte bei Umfragen seit Langem als drittstärkste Partei. Und die Schweizer*innen stimmen Anfang Februar mit einer knappen Mehrheit „gegen Masseneinwanderung“. Es ist offensichtlich: Nationalismus und Rassismus nehmen seit Ausbruch der Euro-Krise überall auf dem Kontinent zu.

Keine Profite mit der Miete! Die Stadt gehört allen!

Bundesweiter Aktionstag: 28. September 2013

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Die Mieten in vielen Städten explodieren, unkommerzielle Projekte wie soziale Zentren, Jugendclubs, besetze Häuser oder Bauwagenplätze sind bedroht. Menschen, die sich die hohen Mieten nicht leisten können oder wollen, werden aus den Innenstädten verdrängt, die soziale Ungerechtigkeit nimmt weiter zu. Auch in schrumpfenden Regionen verschlechtert sich die Lage der MieterInnen: Investitionen in Wohnungen und sonstige Infrastruktur „lohnen“ sich dort nicht mehr und bleiben deshalb aus
www.keineprofitemitdermiete.org/

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PLATZ DER TRÄUME - RÜYALAR MEYDANI - Aufbruch am Taksim: Wofür wir kämpfen

Infotour mit Aktivist/innen aus Istanbul

taksim-tour.png18.8. Hannover - 21.8. Berlin - 23.8. Hamburg - 26.8. Düsseldorf - 27.8. Frankfurt/M - 29.8. München
Mit: Göksun Yazıcı, Begüm Özden Fırat, Gökhan Biçici, Meltem Oral, Fırat Genç
Eine Veranstaltungsreihe von attac, Rosa-Luxemburg-Stiftung und Interventionistische Linke (iL)

Es begann mit dem Protest gegen den Bau eines Einkaufszentrums, wurde zum Ereignis und veränderte das politische System der Türkei. Eine scheinbar unbedeutende Besetzungsaktion brachte binnen weniger Tage Hunderttausende auf die Straßen, erst in Istanbul, dann in unzähligen Klein- und Großstädten in der Türkei. Brutale Überfälle der Staatsgewalt und das Schweigen der offiziellen Medien riefen noch mehr Menschen auf die Plätze. Die mutige und phantasievolle Bewegung dauert an, lässt sich nicht einschüchtern, nicht beirren.

Fünf Aktivist_innen der ersten Besetzungsaktionen sprechen über die Perfidien eines Systems, dass sie schon ins Wanken gebracht haben: Die Enteignung des öffentlichen Raums, die Vertreibung der "gefährlichen Armen" aus der Innenstadt, die Gentrifizierung, die besondere Mischung aus kapitalistischer Modernisierung und autoritärer Islamisierung.
Unsere Gäste sprechen aus dem vielstimmigen Protest, seinen neuen Formen der Begegnung und Partizipation, aus der Erfahrung einer Demokratie ohne Polizei. Sie erzählen, wofür sie kämpfen.

„Wir sind alle Çapulcu! Wir sind alle Marodeure! Taksim ist überall!

Aufruf der Interventionistischen Linken (iL)

taksim10.pngWir schreiben diese Zeilen am Tag des Versuchs der türkischen Polizei, den Taksim-Platz und den Gezipark zu räumen. Nach 14 Stunden harter Kämpfe zunächst zum Rückzug gezwungen, griff die Polizei am Abend erneut, diesmal noch brutaler an, wortwörtlich dem Ministerpräsidenten Erdogan folgend, der zuvor das „Ende der Toleranz“ für die „Marodeure“ des Taksim-Platzes erklärt hatte: „Wir werden Provokateure und Terroristen verfolgen – niemand wird davon kommen“. Im Augenblick ist nicht klar, welchen Verlauf diese Nacht nehmen wird. Doch wird die Auseinandersetzung nicht nur in Istanbul, sondern auch in vielen anderen Städten der Türkei fortgesetzt, auch in den nächsten Tagen und Nächten.

Wir rufen dazu auf, den Widerstand auch auf die Plätze deutscher Städte zu tragen. Ein breites Bündnis deutscher, türkischer und kurdischer Linker plant schon zum kommenden Samstag (15. Juni) Demonstrationen vermutlich in Hannover, Düsseldorf, Mannheim und Berlin, für die darauf folgende Woche wird eine zentrale Kundgebung in Köln vorbereitet. Wir werden dabei sein.

Lasst uns nicht mehr stehen bleiben, bis wir diese Welt verändert haben!

Der Redebeitrag des antikapitalistischen Blocks auf der Blockupy Auftaktkundgebung von Ums Ganze... und der interventionistischen Linken

idegug.pngMarina Sommer: Schön, dass ihr alle da seid!

Carla Winter: Genauer: Schön, dass ihr alle schon wieder da seid. Und immer noch da seid! Wir haben ja schon in den letzten Tagen gemeinsam und massenhaft deutlich gemacht, dass wir nicht einverstanden sind mit Deutschlands Politik. Wir haben es nicht nur symbolisch, sondern ganz praktisch deutlich gemacht. Deswegen haben wir gezeltet. Deswegen haben wir mit 1000en die EZB blockiert. Und deswegen haben wir zentrale Akteure des europäischen Krisenregimes markiert: auf der Zeil, im Bankenviertel, im Flughafen.

Marina Sommer: Dabei haben wir uns nicht aufhalten lassen. Das Verhalten der Bullen gestern hat deutlich gezeigt, Demokratie ist nicht Sache des Staates - Alles muss mensch selber machen! Aber die letzten zwei Tage haben auch gezeigt: zusammen können wir das. Wir können den Normalbetrieb des europäischen Krisenregimes unterbrechen. Wir können der Elendsverwaltung und Verarmungspolitik Steine in den Weg legen. Wir können Räume öffnen, um über wirkliche Alternativen zu den Zwängen des Kapitalismus zu sprechen.

Carla Winter: Und diese gemeinsamen Räume haben wir nicht hier alleine erkämpft, sondern uns bundesweit und international vernetzt.

Pressesprecher der Castor-Schottern-Kampagne vor Gericht

Interventionistische Linke: „Wir halten an ungehorsamen Massenaktionen fest“

Presseerklärung zum Prozess gegen Mischa Aschmoneit

Mischa Aschmoneit, Pressesprecher der Kampagne „Castor? Schottern!“, steht am 21. Mai in Lüneburg vor Gericht. Dem Aktivisten der Interventionistischen Linken wird „öffentlicher Aufruf zu Straftaten“ vorgeworfen, weil er die Aktion des massenhaften Schienenunterhöhlens praktisch und politisch erläutert hat.

Interveniert, denn es geht ums Ganze! Acht Argumente für eine radikale Linke bei Blockupy

Eine Mitteilung der Interventionistischen Linken & des ...ums Ganze! ­— Bündnisses

idegug.pngiL: BLOCKUPY – weil wir uns gegen eine Krisenpolitik wehren müssen, die unsere Lebensbedingungen verschlechtert und unsere Selbstbestimmung angreift.

Die Krise ist weder abstrakt, noch ist sie weit weg von uns. Sie zeigt sich nicht nur in der sozialen Katastrophe in Griechenland oder in der Massenarbeitslosigkeit in Spanien. Sie begegnet uns nicht nur in den innereuropäischen Armutsflüchtlingen, die noch in einem 400-Euro-Job in der BRD mehr Perspektive sehen als in ihren Herkunftsländern, in denen vielfach Migrant_innen aus nicht-EU-Ländern schuften und um ihren kargen Lohn betrogen werden.

Auch wenn die Krise im Süden noch viel verheerendere Auswirkungen hat. Kapitalistische Krise, das heißt auch hierzulande für viele bereits Armutslöhne, von denen kaum jemand existieren kann, heißt Verschuldung und Verdrängung. Kapitalistische Krise heißt, dass die Mieten und Energiekosten schneller steigen als sehr viele Einkommen. Und kapitalistische Krise heißt Steigerung von Angst und Druck, Verunsicherung des Lebens, Stress, Burn-out usw. Kapitalistische Krise bedeutet Krieg nach innen und Krieg nach außen.

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