wegpkkverbot-il.png


Solidarität mit Rojava. Wer wenn nicht wir? Wann wenn nicht jetzt?

Interventionistische Linke und Kurdischer Studierendenverband rufen zur Solidarität auf

rojava-header.png
Heute (28.10.2014) starteten auf einer Pressekonferenz in Berlin Vertrete/innen der Interventionistischen Linken (IL) und des Verbands der Studierenden aus Kurdistan (YXK) die Rojava-Solidaritätskampagne „Wer wenn nicht wir? Wann wenn nicht jetzt?“ der gemeinsamen Initiative „Solidarität für Rojava“.

Mit einem Aufruf und einer Geldspende unterstützen zahlreiche Prominente die demokratische Selbstverwaltung in den kurdischen Gebieten Nordsyriens. Aufgrund der Angriffe des IS auf die Gemeinden Rojavas und der Kämpfe um die Stadt Kobanê sei es „allerhöchste Zeit, nicht nur von der Solidarität mit den Menschen in Rojava zu reden, sondern sie auch in die Tat umzusetzen“, heißt es in dem Aufruf von Künstler/innen, Autor/innen, Wissenschaftler/innen und anderen Persönlichkeiten.

Bereits vor Beginn gaben die Initiatoren und die Erstunterzeichner 21.000 Euro für die Selbstverteidigungskräfte in Rojava. Aber die Sammlung geht jetzt richtig los.

In ihrem Aufruf heißt es:

„Es ist allerhöchste Zeit, nicht nur von der Solidarität mit den Menschen in Rojava zu reden, sondern sie auch in die Tat umzusetzen. Die Commune von Rojava muss erhalten bleiben – dies ist nur mit der Selbstverteidigung möglich. Mit unserer Unterschrift spenden wir für die Selbstverteidigungskräfte – YPG/YPJ – in Rojava und rufen alle auf, dies ebenfalls zu tun.“

http://rojava-solidaritaet.net

Der Wind hat sich gedreht: nein zu religiösem Terror und 
autoritärer Gewalt. Solidarität mit dem kurdischen Rojava 

Es ist Zeit zu handeln

Flugblatt der interventionistischen Linken (iL)

kobaneKopie.jpg
Wann, wenn nicht jetzt: Lassen wir unsere Solidarität mit Rojava und dem kurdischen Befreiungskampf im Irak praktisch werden - gegen den Terror
der IS und für die sofortige Aufhebung des PKK-Verbots, das die kurdische Bevölkerung und ihre Organisationen bis heute in Europa kriminalisiert.*

In den letzten Tagen haben die kurdischen KämpferInnen der Selbstverteidigungseinheiten der YPG aus Rojava (Westkurdistan/Syrien) und der HPG (Guerilla der PKK, Arbeiterpartei Kurdistans in Nordkurdistan/Türkei) gemeinsam in Südkurdistan/Irak einen humanitären Korridor zur Rettung der yezidischen KurdInnen geschaffen. Sie konnten zehntausende Menschen vor der Ermordung oder dem Tod durch Verdursten retten. Einen besonderen Anteil an diesem Erfolg haben die Fraueneinheiten der YPJ und YJA-STAR. Alle zusammen haben in den letzten Tagen gemeinsam mit den Peschmergas aus Südkurdistan eine kurdische Einheitsfront gebildet und konnten u.a. das Flüchtlingslager Maxmur verteidigen und einige Dörfer und Städte vom IS-Terror befreien. 

Der Befreiungskampf in den kurdisch besiedelten Gebieten der Türkei, Syriens, Irans und des Irak ist eine Alternative zu den reaktionären Mächten der Region und zugleich zur imperialen Krisenpolitik des globalen Kapitalismus. Er ist eine Alternative zugleich für KurdInnen und AraberInnen, für MuslimInnen, ChristInnen, YezidInnen, AlevitInnen, AramäerInnen: für alle, die der Faschismus des „Islamischen Staats“ (IS) angreift und vernichten will!

Update: Der EU Gipfel 11. Juli in Turin gestrichen

THEY DON'T CARE ABOUT US: The Commune of Europe on tour: Next stop - July 11 - 12 - Turin / Italy

turinbanner.png
11.07.2014 Demonstration against the EU "youth unemployement summit"
12.07.2014 Counter-Summit

Der EU Gipfel traut sich nicht: 11. Juli in Turin gestrichen

Seit wenigen Stunden ist es amtlich: das am 11. Juli 2014 geplante EU-Gipfeltreffen zur Jugendarbeitslosigekeit bzw. über "Jugendbeschäftigung" in Turin findet dort nicht mehr statt. Wie es scheint, sind die Würfel gestern in Rom gefallen, im Zuge einer Zusammenkunft von Matteo Renzi und Herman Van Rompuy. Dass bei der Entscheidung die Mobilisierungen zu Protesten anlässlich der Convention von 28 EU-Ministerpräsidenten eine wesentliche Rolle gespielt hat, lässt sogar die Nachrichtenagentur Ansa durchblicken. Turin war im März Renzis Standort der Wahl gewesen. Der Sinneswandel spricht Bände.

Die Europäische Kommune - Krise, Bewegung und die radikale Linke

21.06.2014 - 20:00 - 22:00
Veranstaltungsart: 
Veranstaltung
Stadt: 
Berlin
Veranstaltungsort: 
K.fetisch, Wildenbruchstraße 86, 12045 Berlin

iL_CSC_comeinladung.png„Europa findet längst statt. Der europäische Horizont umreißt den für uns entscheidenden gesellschaftlichen und politischen Handlungsraum“ schreiben die Koalition der Sozialen Zentren aus Italien und die Interventionistische Linke (D/A) und umreißen als Perspektive die "Europäische Kommune". Gedacht als Ausgangspunkt für eine Debatte über die Bedingungen, Herausforderungen und Perspektiven für eine echte transnationale Bewegung gegen das Europa des Kapitals und der Grenzen, möchten wir den Text nun zur Diskussion stellen. Dazu haben wir Organisationen und Bündnisse aus verschiedenen Ländern und Spektren eingeladen den Text zu kommentieren und ihre Vision für ein Europa von unten zu skizzieren. Die transnationale Mobilisierung gegen den EU-Gipfel zur Jugendarbeitslosigkeit, der am 11. Juli in Turin stattfinden stellt für uns dabei eine erste Möglichkeit dar, unsere Kämpfe zusammenzubringen. Dabei ist Turin für uns nicht das Ziel, sondern nur der Ausgangspunkt einer von unten, von den konstituierenden sozialen Bewegungen Europas getragenen „Jahreszeit der Kämpfe“ über die Nicht-Eröffnung der EZB im Herbst bis hin zur Europäischen Kommune.

Interventionistische Linke und Koalition der Sozialen Zentren/GP
http://www.thecommuneofeurope.org/

Eingeladen sind unter anderem
Dinamopress (I)
Beyond Europe (GR/UK/D/A)
Fundación de los Comunes (ES)
Allt et Alla (SE)

Die Ukraine, imperiale Interessenpolitik und die Linke

Kein „Aufruf“, sondern ein Kommentar der interventionistischen Linken (iL)

Wir melden uns zu den Ereignissen in der Ukraine zu Wort, auch wenn wir über die Frage der richtigen Strategie und der richtigen Bündnispartner_innen für Antikriegsaktionen nicht in allen Details einig sind. Wir hegen ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber einfachen Antworten, gegen die Tendenz, entweder für den Westen oder für Russland sein zu sollen, für oder gegen den Maidan oder Anti-Maidan, für oder gegen die umstrittenen Montagsmahnwachen.
An den Antikriegsdemonstrationen am 31. Mai werden wir uns beteiligen, schreiben hier aber keinen „Aufruf“, sondern einen Kommentar, in dem wir unsere Überlegungen zum Ukrainekonflikt zur Diskussion stellen. Sie markieren einen Zwischenstand unserer eigenen, auch mit und in diesem Kommentar fortgesetzten, Diskussion.

Unser Ausgangspunkt
Klar ist für uns allerdings: Die Ausgangspunkte für radikale Linke können nicht geopolitische Erwägungen sein, nicht Machtstrategien der Staaten, und schon gar nicht die Profitinteressen der Konzerne und Oligarchen. Wir schlagen uns nicht auf die Seite der einen oder anderen kapitalistischen Macht, sondern sind an der Seite all der Menschen, die gegen ihre soziale Lage und ihre politische Unterdrückung aufbegehren und sich gleichzeitig der rassistischen und nationalistischen Aufladung des Konfliktes widersetzen.
Dass diese Positionen in der Ukraine inzwischen minoritär geworden sind, dass chauvinistische und faschistische Kräfte eine Hegemonie auf der Straße gewonnen haben und dass Linke und Antifaschist_innen vielfach verfolgt werden, gehört zur Tragik des Maidan-Aufstands gegen die reaktionäre Janukowitsch-Regierung. Dieser Aufstand war von Anfang an ambivalent: in Teilen legitimer Aufstand für demokratische und soziale Rechte und gegen eine autoritär-oligarchische Politik, zugleich geplante Aktion faschistischer Kräfte und Spielball einer westlichen Intervention. Mit umgekehrten Vorzeichen – Spielball einer russischen Intervention zu sein – gilt das nicht weniger für die Bewegungen des Anti-Maidan: Sie waren und sind in Teilen auch legitime Bewegungen der Selbstverteidigung gegen die offenkundige ukrainisch-nationalistische Bedrohung und stellen als solche zugleich demokratische und soziale Forderungen.

DIE EUROPÄISCHE KOMMUNE

Zur Eröffnung der Mobilisierung für den Turiner Juli und den „Herbst der Kämpfe” der europäischen sozialen Bewegungen

iL_CSC_comeinladung.png

Als Aktivist_innen der Interventionistischen Linken (D) und der Koalition der Sozialen Zentren (I) sind wir uns schon auf vielen Straßen und Plätzen überall in Europa begegnet. Zusammen mit anderen haben wir begonnen, unsere Diskussionen und unsere Kämpfe über die nationalstaatlichen Grenzen hinaus auf eine transnationale Perspektive zu öffnen. Selbstverständlich greifen wir dabei auf den Internationalismus zurück, den wir so, mit all‘ seinen Erfolgen und mit all‘ seinen Niederlagen, zu unserem gemeinsamen Erbe machen.

Die Rolle der Linken in den Bewegungen der Plätze und den Kämpfen für Demokratie hat heute schon neue Verhältnisse und Beziehungen geschaffen. Die assambleas, die Plattformen der Solidarität und die sozialen Netzwerke sind Versuche, die Zentren der Macht aufzulösen und eine neue gemeinsame Existenz zu schaffen, sie hauchen unseren Kämpfen neues Leben ein. Indem wir lernen, die dabei gewonnenen Erfahrungen in unsere Fantasie und in unsere Praktiken zu übersetzen, beziehen wir uns schon auf Europa als auf unseren gemeinsamen Horizont.

Wien: Ein Angriff auf das Kulturzentrum Amerlinghaus, ist ein Angriff auf uns alle!

Solidarität mit dem Kulturzentrum im Amerlinghaus:

(22.04.2014) Der Bestand des Kulturzentrums Spittelberg im Amerlinghaus ist in den letzten Jahren wiederholt gefährdet gewesen. Seit Anfang des Jahres 2014 hat sich die finanzielle Situation wieder stark zugespitzt. Nach einem Beschluss im Ausschuss der zuständigen MA13 im Wiener Gemeinderat steht das Zentrum vor einer Kürzung um 60% seiner Subvention und ist damit akut in Gefahr.

iltis-logo01.jpg

krisentranspi_ffm_500.jpg
dazwischengehen_org.png