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Lucy Redler - das Feigenblatt der Linkspartei
Am 11. September hat die SAV (Sozialistische Alternative) den Eintritt von Lucy Redler und ihren Anhängern in die Linkspartei verkündet. Vor zwei Jahren hatte Redler als Spitzenkandidatin der Wahlalternative für Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin noch gegen die Linkspartei, beziehungsweise deren Vorläuferin PDS kandidiert und zum Widerstand gegen den rot-roten Senat aufgerufen.Seitdem ist die Linkspartei/PDS deutlich weiter nach rechts gerückt. Bei den Berliner Wahlen 2006 wurde ihre unsoziale Politik von den Wählern abgestraft. Die Linkspartei verlor 9,2 Prozent der Stimmen, im Ostteil der Stadt schrumpfte ihre Wahlunterstützung sogar um 20 Prozent. Dessen ungeachtet setzte die Partei von Gysi und Lafontaine ihrer Angriffe auf die Bevölkerung der Bundeshauptstadt fort. In diesem Frühjahr zwang der rot-rote Senat den Berliner Landesbeschäftigten ein Tarifdiktat auf, um weitere Reallohnsenkung durchzusetzen.Auch in anderen Bundesländern bietet sich die Linkspartei immer offener als Steigbügelhalter der SPD an. In Hessen hat sie Tolerierungsverhandlungen mit der Ypsilanti-SPD ohne Vorbedingungen begonnen. Nicht die Linkspartei stellt in Wiesbaden die Bedingungen für die Tolerierung, sondern die SPD verlangt und bekommt von den Linken ein uneingeschränktes Bekenntnis zur Marktwirtschaft und zum kapitalistischen Profitsystem.Unter diesen Bedingungen sind Redler und ihre Anhänger in die Linkspartei eingetreten. Der Grund für diesen Schwenk ist sehr einfach: Die Linkspartei braucht ein Feigenblatt.// Begin Ad Muncher helper scriptywzXso(1, init(); );// End Ad Muncher helper script
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