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Kapitalismus verkürzen: Beständiger Protest statt ewiges Empire

Wenn die Juni-Tage in und um Heiligendamm die hohen Erwartungen erfüllen sollen, darf es nicht bei zahmen Protesten oder artig vorgetragenen Alternativvorschlägen zur zerstörerischen Politik der G8 bleiben. Den G8 ihre Legitimität zu bestreiten, ist nicht allein eine Sache der Argumentation, sondern eben so der Aktion. Wie aber soll die praktische Delegitimierung des Gipfels aussehen?



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Move against G8

Wenn die Regierungschefs sieben führenden Industrienationen und Russlands nach Heiligendamm kommen, werden zehntausende DemonstrantInnen ebenfalls vor
Ort sein, um den Gipfel zu blockieren, Alternativen zu diskutieren oder einfach nur laut „Ya basta“ – „Es reicht“ – zu schreien.



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Mehr kalte Schulter als hitzige Debatte: Klimawechsel auf Kosten der Armen.

Die Einschläge kommen näher. Als im Sommer 2005 der Hurrikan Katrina über den Golf von Mexiko hinwegfegte und enorme Zerstörungen hinterließ, kristallisierten sich schlagartig zwei Dinge heraus: Der lang prophezeite Klimawandel wird Wirklichkeit. Und er trifft zuerst die Armen. Im letzten Jahrhundert hat sich die Erdatmosphäre um durchschnittlich 0,7°C erwärmt.



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Editorial

Irgendwann musste das ja kommen. Ohne Not brachten einige Äußerungen von attac-FunktionärInnen die wirklich nicht harmonische und von gegenseitigem Respekt durchdrungene Welt der organisierten G8-GegnerInnen durcheinander: In Zeitungsinterviews wurden Distanzierungen von Gewalt (wie immer: von der von unten bzw. links) hinausgetönt.



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Deutschlands G8-Agenda

Deutsche Unternehmen Rekordgewinne ein, die deutsche Wirtschaft war 2006 wieder Exportweltmeister und der Deutsche Aktien-Index hat den Höchststand aus dem Jahr 2000 überschritten. Die deutschen G8-Schwerpunkte?