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Aktion & Bewegung
Vom 19. bis zum 21. September 2008 wollen RassistInnen und NeofaschistInnen aus ganz Europa in Köln einen so genannten „Anti-Islamisierungs-Kongress“ durchführen. Auf Einladung der selbsternannten „Bürgerbewegung pro Köln“ wollen bis zu 1000 Rechte verschiedenster Couleur (vom klassischen Neonazi bis hin zu Rechtskonservativen) unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Islamkritik ihre Propaganda gegen Menschen anderer Herkunft und Religion verbreiten.
Eine lokale und bundesweite Mobilisierung, will diesen Kongress verhindern. Auch die Interventionistische Linke (iL) ruft dazu auf dieses internationale rassistische Treffen weder zu dulden, noch zulassen, dass „pro Köln/pro NRW“ im Kommunalwahlkampf ungestört ihre rassistische Propaganda betreiben kann.
Der Veranstaltungsort soll blockiert und den Rechten der Durchgang versperrt werden. Im Aufruf heisst es: "Bei aller Unterschiedlichkeit unserer politischen Ansichten verbindet uns dieses Ziel. Wir werden ihnen dabei unsere Entschlossenheit entgegensetzten und durch unsere Gemeinsamkeiten und Vielfalt unberechenbar sein. Mit dem Mittel des zivilen Ungehorsams werden wir „pro Köln“ und Gefolge in die Schranken weisen.
Beteiligt euch an Massenblockaden rund um den Kongressort! Sie kommen nicht durch!
"
Die Blockaden des G8-Gipfels 2007 haben ein Stück Widerstandsgeschichte geschrieben. Ihre letztendliche Bedeutung werden sie aber dadurch erhalten, was wir und Ihr aus diesen Erfahrungen macht, wie Block G8 zum Referenzpunkt oder zum Steinbruch für kommende Aktionen wird. Mit dieser Broschüre verabschiedet sich Block G8 als politische Struktur und versucht, den Erfolg und Erfahrungen schriftlich zu dokumentieren und damit für die Bewegung festzuhalten und diskutierbar zu machen.
Eine Broschüre zum Querlesen, Weiterdiskutieren und Ausprobieren
Rund 250 Menschen hatten sich auf den Weg nach Marburg gemacht, um am vergangenen Wochenende (25.-27. April) an der 2. Offenen Arbeitskonferenz der Interventionistischen Linken (iL) teilzunehmen.
Eingeladen waren alle, die am Projekt einer interventionistischen Linken interessiert sind. Gekommen sind diejenigen, die zusammen darüber diskutieren wollten, wie über die Situation der radikalen Linken in der BRD hinauszukommen ist, die, trotz Heiligendamm in gesamtgesellschaftlicher Perspektive noch subkulturell und insgesamt marginal ist.
Eine erste Einschätzung der iL.
Auf der Seite "Außer Parlamentarisches" erschien heute im "Neues Deutschland" (25.04.08) ein Artikel, der sich vorab mit der iL und der Offenen Arbeitskonferenz beschäftigt.
Das Interview zur iL-Konferenz. Frisch aus der Druckerpresse auf den Tisch. "Seit ein paar Jahren ist am Firmament des kleinen, radikal-linken Universums ein neuer Stern aufgetaucht: die Interventionistische Linke (IL). Für viele wurde die IL während der Mobilisierung gegen den G8-Gipfel im vergangenen Jahr zum erstenmal wahrnehmbar. Nun lädt sie für Ende April zu einer Offenen Arbeitskonferenz (OAK) nach Marburg ein. Für uns Anlass genug, IL-GenossInnen zu befragen, warum sie sich an der IL beteiligen und was sie sich davon erwarten." So leitet die ak das Interview ein. Also lest ak - analyse & kritik - zeitung für linke Debatte und Praxis/Nr. 527/18.4.2008 oder hier.
Konferenzort:
Hörsaalgebäude der Philipps-Universität,
Biegenstr. 14 (Bus 1/2/5/6/7 bis Stadthalle)
Karte:

oder hier
http://maps.google.de/maps?ie=UTF8&oe=utf-8&client=firefox-a&q=Biegenstr...
Die Interventionistische Linke (IL) ist aus so genannten Beratungstreffen nach dem Gipfel in Köln 1999 hervorgegangen. Neben regelmäßigen Treffen der Einzelpersonen und Gruppen und Projekten aus dem linksradikalen Spektrum gab es inzwischen ein erstes kollektives Auftreten auf der Sozialprotest-Demo am 3. Juni. Das große Eisen im Feuer ist inzwischen der G8-Protest in Heiligendamm.
Dieses Faltblatt kann hier als .pdf-Datei angesehen und ausgedruckt werden:
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Für eine Linke, die dazwischen geht.

Wir möchten alle Menschen und Gruppen, die neugierig auf die Interventionistische Linke sind und sich vorstellen können, an dem Prozess der Organisierung unserer Strömung teilzunehmen, herzlich einladen.
Wir glauben, dass unsere Überlegungen nicht nur von den jetzt schon am Projekt IL beteiligten Gruppen und Personen geteilt werden. Die undogmatische linksradikale Strömung, die nach neuen Wegen sucht, um gesamtgesellschaftlich interventionsfähig zu werden, gibt es in nahezu allen Orten der BRD.
Es gibt sie in post-autonomen Gruppen, in der antifaschistischen und antirassistischen Bewegung, in antimilitaristischen Initiativen, es gehören Leute dazu, die in Gewerkschaften oder Erwerbslosen-Inis aktiv sind, die sich größere soziale oder politische Strukturen als Interventionsfeld gesucht haben, die publizistisch oder wissenschaftlich tätig sind. Zu ihr gehören auch viele junge GenossInnen, die auf der Suche nach einer kollektiven Form für ihre rebellischen Wünsche nach einer ganz anderen Welt sind.
Alle jene, die uns mögen, sich am Prozess beteiligen, sich auch mit uns streiten, sich aber vor allem gemeinsam ins Handgemenge begeben wollen, sind ausdrücklich angesprochen und eingeladen. Kommt vom 25. bis 27. April 2008 zur Zweiten Offenen Arbeitskonferenz der IL nach Marburg und diskutiert mit uns die nächsten und die ferneren Möglichkeit, zusammen zu kommen und gemeinsam aktiv zu werden.
Achtung: Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich – und zwar spätestens bis zum 15.4.2007 an: anmeldung (at) interventionistische-linke.de - oder mit diesem Formular .
Der Flyer als .pdf-Datei (210.33 KB)