Der ILTIS als Wappentier der iL?
Jeder einigermaßen nennenswerte Verein hat nicht nur Logo, Wimpel u.a. Winkelemente, sondern auch ein Wappentier, zumindest ein Maskottchen. Keine Olympiade oder Weltmeisterschaft ohne merkwürdig designte Plüschtiere; ESSO packte den Tiger in den Tank; Staaten haben eine Vorliebe für Greifvögel (z.B. der Bundesadler)....
- aber auch unzählige kommunistische Jugendverbände zierten sich mit Vorliebe mit dem Maulwurf, geradezu als Inbegriff der unermüdlichen subversiven Wühltätigkeit - natürlich gegen die herrschende Ordnung und nicht nur die der Kleingartensatzung.
Warum sollte die iL ohne ein solches symbolisches Tierchen auskommen? Wie wärs also mit dem ILTIS, dessen erste zwei Buchstaben schon das Kürzel der interventionistischen Linken beinhaltet.
Aus den weiteren drei Buchstaben ließe sich der Slogan bilden: t - i - s -> z.B.: tut irre Sachen.

Aber auch so zu verwenden:

Was steht ansonsten in den verschiedenen Lexika:
Der Iltis ist ein kleines Raubtier aus der Familie der Marder. Sein Lebensraum sind offene Landschaften mit Wäldern und Gebüschen, oft ist Wasser in der Nähe. Bei uns ist der Iltis der häufigste heimische Marder.Man sieht den Iltis auf Wiesen, Feldern und in Wäldern. Er ist aber kein echter Waldbewohner, sondern bevorzugt die offenen Waldränder mit ausreichend Deckung.
Iltisse sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, im Sommer und Herbst können sie auch am Tage angetroffen werden. Als Tagesverstecke nutzen sie die unterschiedlichsten Strukturen, wie selbstgegrabene oder erweiterte, unterirdische Unterschlüpfe sowie Baue von Bisam, Fuchs oder Dachs und Dränagerohre. Oberirdische Verstecke sind z.B. Asthaufen, Holzstöße, Baumhöhlen oder Pflanzendickicht. Iltisse sind aber auch in Schuppen, Scheunen oder Wochenendhäusern anzutreffen.
Er hat einen langen, schlanken Körper mit kurzen Beinen und eine Gesichtsmaske, an der er leicht zu erkennen ist. Seine Größe beträgt 30 bis 46 Zentimeter und er kann bis 1500 Gramm wiegen.
Seine Nahrung besteht aus kleinen Säugetieren, Reptilien und Amphibien. Als guter Schwimmer erbeutet er auch Fische.
Der weibliche Iltis, die Fähe, bringt nach 41 bis 42 Tagen Tragzeit 4-7 behaarte Junge zur Welt. Die Jungen öffnen erst nach 4-5 Wochen die Augen. Ein Iltis kann über zehn Jahre alt werden. Seine natürlichen Feinde sind Greifvögel, Füchse, Luchse und Wölfe. Er ist in seinem Bestand gefährdet.
Durch Züchtung ist aus dem Europäischen Iltis ein Haustier, das Frettchen, entstanden. Der natürliche Jagdtrieb der Iltisse wird vom Menschen genutzt. Die Frettchen werden zur Bekämpfung von Ratten und Mäusen und zur Jagd auf Kaninchen eingesetzt.
Wie alle Marder haben sie Analdrüsen, die ein stark riechendes Sekret absondern, das zur Reviermarkierung und zur Feindabwehr dient.








Kommentare
Was als Scherz begann -
Was als Scherz begann - nimmt ernste Züge an: Inzwischen äußern sich Aktivist/innen der iL auch im Interview zur Frage des Iltis:
Im ak 527 abgedruckt [online http://www.akweb.de/ak_s/ak527/41.htm oder
http://www.dazwischengehen.org/de/story/2008/04/die-nacht-war-schon-imme...
]. Die entsprechende Passage:
"Zum Schluss: Warum ist ein Iltis nicht so harmlos, wie er aussieht? (1)
Moe: Nachtaktive Wesen sind unheimlich, unfassbar dämonisch und faszinierend. In seiner Leidenschaft für die Nacht findet sich der Iltis in illustrer Gesellschaft: Bram Stoker, Caravaggio, Goya, Hopper und, und, und. Die Nacht war schon immer spannender als High Noon. Das Zuhause des Iltis ist kein fester Platz, sondern die rhizomatische Struktur der Unter- und Oberwelt. Und schließlich sieht er zwar nett aus, aber er ist kein Guter: Er stinkt und hat einen ausgeprägten Jagdinstinkt. Also die deleuzianische Tiermaschine schlechthin. Das Gute ist für ihn nur das Böse zur falschen Zeit. Und das ist doch gut so.
RL: Ein Grund, warum der Iltis nicht mit einem harmlosen Kaninchen verwechselt werden darf, ist folgender: Seine Fähigkeit zur Absonderung eines stark riechenden Sekretes ermöglicht es dem gemeinen Iltis, besonders kreativ bei manchen Aktionen zu agieren. So kann er bei Anti-Nazi-Aktivitäten die effizientesten Stinkbomben bauen. Um nicht erwischt zu werden, findet er die abgefahrensten Unterschlüpfe. Falls er dann doch erkannt wird, bedient er sich seiner ganz nett aussehenden Gesichtsmaske, die eher dunkel gehalten ist. Also harmlos ist echt was anderes!
Katja: Der Iltis ist ein echter Internationalist. Es gibt ihn in Europa, Asien und auf dem amerikanischen Kontinent. Überall sieht er anders aus, aber überall agiert er gleich. Er ist klug genug, sich die Weiten und die Offenheit aus der Deckung, vom Rand her zu erschließen und im Ernstfall sogar abzutauchen wie das südamerikanische Wiesel, das im Amazonas lebt.
Antifa KOK: Der wuschelige Iltis hat es faustdick hinter den Ohren. Auf den ersten Blick ein niedliches kleines Tierchen mit kleinen Knopfaugen, zählt es doch zur Gattung der Raubtiere. Auch seine vornehmliche Nachttätigkeit aus der Deckung heraus kommt einem doch irgendwie bekannt vor.
Anmerkung:
1) Wer die Frage nicht versteht, sollte hier schauen: www.dazwischengehen.org/
de/content/blog/der-iltis-als-wappentier-der-il
"
HAT DENN SCHON JEMAND MIT
HAT DENN SCHON JEMAND MIT WIMPEL-HÄKELN ANGEFANGEN?
Ihr habt sie nicht alle!
Ihr habt sie nicht alle!