G8Xtra -Index

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Editorial

Irgendwann musste das ja kommen. Ohne Not brachten einige Äußerungen von attac-FunktionärInnen die wirklich nicht harmonische und von gegenseitigem Respekt durchdrungene Welt der organisierten G8-GegnerInnen durcheinander: In Zeitungsinterviews wurden Distanzierungen von Gewalt (wie immer: von der von unten bzw. links) hinausgetönt.



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Kapitalismus verkürzen: Beständiger Protest statt ewiges Empire

Wenn die Juni-Tage in und um Heiligendamm die hohen Erwartungen erfüllen sollen, darf es nicht bei zahmen Protesten oder artig vorgetragenen Alternativvorschlägen zur zerstörerischen Politik der G8 bleiben. Den G8 ihre Legitimität zu bestreiten, ist nicht allein eine Sache der Argumentation, sondern eben so der Aktion. Wie aber soll die praktische Delegitimierung des Gipfels aussehen?



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Deutschlands G8-Agenda

Deutsche Unternehmen Rekordgewinne ein, die deutsche Wirtschaft war 2006 wieder Exportweltmeister und der Deutsche Aktien-Index hat den Höchststand aus dem Jahr 2000 überschritten. Die deutschen G8-Schwerpunkte?



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Move against G8

Wenn die Regierungschefs sieben führenden Industrienationen und Russlands nach Heiligendamm kommen, werden zehntausende DemonstrantInnen ebenfalls vor
Ort sein, um den Gipfel zu blockieren, Alternativen zu diskutieren oder einfach nur laut „Ya basta“ – „Es reicht“ – zu schreien.



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Interview mit Chris Methmann, Mitglied des Koordinierungsrates von attac Deutschland.

Die Bundesregierung sich als Ausrichterin des G8-Gipfels wie auch innerhalb der EU-Ratspräsidentschaft mit dem Klimaschutz. Wie ist das zu bewerten?



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Mehr kalte Schulter als hitzige Debatte: Klimawechsel auf Kosten der Armen.

Die Einschläge kommen näher. Als im Sommer 2005 der Hurrikan Katrina über den Golf von Mexiko hinwegfegte und enorme Zerstörungen hinterließ, kristallisierten sich schlagartig zwei Dinge heraus: Der lang prophezeite Klimawandel wird Wirklichkeit. Und er trifft zuerst die Armen. Im letzten Jahrhundert hat sich die Erdatmosphäre um durchschnittlich 0,7°C erwärmt.



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Krieg ist heute eine Form der Herrschaft, die nicht allein auf Bevölkerungskontrolle zielt, sondern darauf, alle Aspekte des gesellschaftlichen Lebens zu durchdringen.

„Wer gefoltert wurde, bleibt gefoltert“, schrieb der österreichische Schriftsteller Jean Amery 1965 in seinem Essay „Die Tortur“: „Unauslöschlich ist die Folter in ihn eingeschrieben, auch dann, wenn keine klinisch objektiven Spuren nachzuweisen sind (...) Wer der Folter erlag, kann nicht mehr heimisch werden in der Welt.“ Heute werden wieder im Namen der Zivilisation, der Menschenre



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Klasse ist durch Klassenkampf bestimmt, oder: Warum die Linke die G8-Mobilisierung auch als Chance der eigenen Vergesellschaftung begreifen sollte.

Globalisierung, weltweiter Kapitalismus, entfesselte Märkte – das alles fällt nicht vom Himmel. Hunger, Elend, Massenerwerbslosigkeit sind keine Naturgewalten und unterliegen auch keiner irgendwie gearteten Naturgesetzlichkeit, wie es die IdeologInnen des Marktes gerne behaupten.