iL-Zeitung
Dazwischengehen
Pünktlich zum 1. Mai haben wir die Zeitung "Dazwischengehen" herausgebracht: Täglich kämpfen gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Verschiedene Artikel versuchen die Bedingungen und Möglichkeiten dazu aufzuschlüsseln. Es finden sich folgende Artikel: Land in Sicht / Anmerkungen zu den bestehenden Bedingungen - Sand im Getriebe der Ausbeutung / Lohnarbeit ist kein ZuckerSCHLECKERn - Die Stadt gehört allen – Nutzung städtischen Raums / Nutzung städtischen Raums - Mobilität für alle! / Das Sozialticket ist ein Schritt - Jetzt fällt die Entscheidung! / Massenblockaden für eine andere Energiepolitik - Kapitalismus macht krank! / Kopfpauschale verhindern! Kostenlose Gesundheitsversorgung für alle! - Für eine feministisch-emanzipatorische Krisenintervention! - Heldengedenken am 1. Mai? / Propagandaoffensive Gewerkschaften im Visier der Inneren Mobilmachung - Propagandaoffensive / Der Kampf der Bundesregierung gegen »Linksextremismus« - Dresden, Köln, Jena, Leipzig. Wie weiter?
Hier das Editorial:
Land in Sicht
Anmerkungen zu den bestehenden Bedingungen
Wir hatten uns schon so gefreut. Auf das Ende des Kapitalismus. Aber das sollte dann doch nicht sein – vorerst. Schade eigentlich. Gerettet haben den Kapitalismus massive staatliche Notprogramme, nicht die »Selbstheilungskräfte des Marktes«. Doch hat die Abkehr von der seit Jahrzehnten propagierten Doktrin des Neoliberalismus der Linken nicht in die Hände gespielt. Der Widerstand blieb schwach. Der Parole »Wir zahlen nicht für eure Krise« folgten keine Taten, jedenfalls nichts Handfestes. Bis jetzt.
Land in Sicht
Wir hatten uns schon so gefreut. Auf das Ende des Kapitalismus. Aber das sollte dann doch nicht sein – vorerst. Schade eigentlich. Gerettet haben den Kapitalismus massive staatliche Notprogramme, nicht die »Selbstheilungskräfte des Marktes«. Doch hat die Abkehr von der seit Jahrzehnten propagierten Doktrin des Neoliberalismus der Linken nicht in die Hände gespielt.
Sand im Getriebe der Ausbeutung
Schon lange ist Schlecker für den miesen Umgang mit seinen Beschäftigten berüchtigt. Nun will das Unternehmen mit neuen XL-Filialen gegenüber der Konkurrenz verlorenen Boden wettmachen und treibt dabei die schikanösen Ausbeutungsmethoden auf die Spitze.
Mobilität für alle!
Für alle Menschen ist es wichtig, sich in ihren Städten und Gemeinden frei bewegen zu können: zu FreundInnen, zu Veranstaltungen oder zum Arzt. Gerade Menschen mit wenig Geld sind auf Hilfs- und Beratungseinrichtungen angewiesen. Sie müssen zu Ämtern und Behörden. Doch immer mehr Menschen können sich Mobilität nicht mehr leisten.
Die Stadt gehört allen – Nutzung städtischen Raums
»Nicht nur in Hamburg, sondern weltweit organisieren und vernetzen sich soziale Bewegungen unter dem Motto ›Recht auf Stadt‹. Dieses Recht wird nicht erteilt, es gehört allen – unabhängig von sozialer oder nationaler Zugehörigkeit. Wenn wir uns das Recht auf Stadt nehmen, verändert sich nicht nur die Stadt: Es verändern sich unsere Bezugspunkte, Beziehungen und Begegnungen.
12. Juni 2010 : Auf die Straße in Berlin und Stuttgart
»Wir zahlen nicht für eure Krise« +++ Im März 2009 demonstrierten in Berlin und Frankfurt am Main Zehntausende unter diesem Motto. Das danach entstandene gleichnamige bundesweite Bündnis ruft nun zusammen mit anderen für den 12. Juni erneut dazu auf, auf die Straße zu gehen.
Kapitalismus macht krank!
In der schwarz-gelben Regierungskoalition wird derzeit das endgültige Aus der paritätischen Krankenversicherung vorbereitet. Dabei soll die »Entkoppelung der Gesundheitskosten von den Lohnzusatzkosten« durchgesetzt werden. Das bedeutet, dass die Versicherten zukünftig die Kostensteigerungen im Gesundheitssystem allein tragen sollen.







