- US-Kreditkrise: Citigroup muss Anlegern Milliarden zurückzahlen
- Terrorismus: US-Militäranklage fordert 30 Jahre Haft für Bin Ladens Fahrer
- Videobotschaft: Chinesische Islamisten drohen mit Anschlag auf Olympia
- Urlaub mit den Crawfords: George Clooney spielt den Babysitter
- Verkehr: Union kämpft gegen höhere LKW-Maut
Aufruf
Vom 19. bis zum 21. September 2008 wollen RassistInnen und NeofaschistInnen aus ganz Europa in Köln einen so genannten „Anti-Islamisierungs-Kongress“ durchführen. Auf Einladung der selbsternannten „Bürgerbewegung pro Köln“ wollen bis zu 1000 Rechte verschiedenster Couleur (vom klassischen Neonazi bis hin zu Rechtskonservativen) unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Islamkritik ihre Propaganda gegen Menschen anderer Herkunft und Religion verbreiten.
Eine lokale und bundesweite Mobilisierung, will diesen Kongress verhindern. Auch die Interventionistische Linke (iL) ruft dazu auf dieses internationale rassistische Treffen weder zu dulden, noch zulassen, dass „pro Köln/pro NRW“ im Kommunalwahlkampf ungestört ihre rassistische Propaganda betreiben kann.
Der Veranstaltungsort soll blockiert und den Rechten der Durchgang versperrt werden. Im Aufruf heisst es: "Bei aller Unterschiedlichkeit unserer politischen Ansichten verbindet uns dieses Ziel. Wir werden ihnen dabei unsere Entschlossenheit entgegensetzten und durch unsere Gemeinsamkeiten und Vielfalt unberechenbar sein. Mit dem Mittel des zivilen Ungehorsams werden wir „pro Köln“ und Gefolge in die Schranken weisen.
Beteiligt euch an Massenblockaden rund um den Kongressort! Sie kommen nicht durch!
"
italien: In Florenz wurden am 28. Januar dieses Jahres 13 Teilnehmer einer Demonstration, die 1999 gegen den Jugoslawien-Krieg stattfand, zu jeweils sieben Jahren Haft verurteilt. Obwohl der eigentliche Tatvorwurf der Strassenblockaden bereits verjährt war, forderte die Staatsanwaltschaft vier bis fünf Jahre Haft wegen "schwerem Widerstand gegen die Staatsgewalt". Dem Richter schien das offensichtlich zu wenig und er verhängte gegen alle 13 Angeklagten pauschal jeweils sieben Jahre. Siehe auch den Artikel Italien: Sieben Jahre wegen Antikriegsaktionen
Deswegen ruft Libertad! dazu auf, am Aktionstag 18. März vor italienischen Botschaften, Konsulaten u.a. Einrichtungen zu protestieren und den verurteilten Genoss/innen unsere Solidarität zu bekunden.
Die Interventionistische Linke ruft dazu auf, an den beiden Demonstrationen gegen Kriegseinsätze (15.9.07) und Sicherheitsstaat (22.9.07) in Berlin teilzunehmen. Hier der Aufruf.
Die Interventionistische Linke, in der sich einige Linke Gruppen und Aktivist/innen zusammen getan haben, ruft zu solidarischen und vielfältigen Aktionen gegen den G8-Gipfel 2007 auf. Würde die Chance einer gemeinsamen Mobilisierung genutzt werden, würde das weit über Heiligendamm hinausreichen. In dem Text heisst es u.a.: "Es liegt aber auch, was kein Widerspruch ist, in dem, was am Anfang steht: der Ablehnung der G8, des Neoliberalismus, der globalen Herrschaft des Kapitals in einer massenhaften Verweigerung und Rebellion in den Straßen Rostocks und vor den Zäunen Heiligendamms, damit es sich weltweit mitteilt. Deshalb beteiligen wir uns an allen Demonstrationen, Aktionstagen und Gegenaktivitäten. Deshalb wollen wir die Ankunft der acht Staats- und Regierungschefs zu ihrem Desaster werden lassen. Deshalb sind wir in der �Block G8�, in der sich zahlreiche Gruppen mit unterschiedlichen Protest- und Widerstandstraditionen zusammengetan haben, um das Treffen der G8 zu Tausenden effektiv zu blockieren, in einer solidarischen Aktion des gemeinsamen Ya Basta! Es reicht! Deshalb rufen wir auf, in allen Städten und Regionen lokale, spektrenübergreifende Bündnisse und Netzwerke zu bilden, die die lokalen Auseinandersetzungen mit den globalen Kämpfen verbinden: den Alltag einer anderen Globalisierung, der anderen Welt, die in unseren Kämpfen schon aufscheint. Join the winning side!"

Aufruf der Interventionistischen Linken zum "Wir Wollen Alles"-Block auf der bundesweiten Demo gegen Sozialabbau am 03.06.2006 in Berlin
Wir werden siegen...
Zum Sozialforum Deutschland in Erfurt rief die Interventionistische Linke dazu auf, in die Mobilisierung gegen den G8-Gipfel 2007 einzusteigen. Dieser "Erfurter Appell" markiert den Beginn der Aktivität verschiedener Gruppen als iL innerhalb des Anti-G8-Spektrums...
Im November 2004 fand in Frankfurt die erste öffentliche Arbeitskonferenz des Projekts statt. Dazu wurden viele Gruppen und Einzelne eingeladen, die Interesse an dem Projekt zeigten - oder von denen man sich erhoffte, sie für das Projekt gewinnen zu können.
Hier die Einladung.