Interview
„Wir wollen die Rolle der Deutschen Post als Militärlogistiker skandalisieren“
Auf http://dhl.blogsport.de/ erschien dieser Tage ein Interview mit einem Aktivisten der Kampagne gegen Deutsche Post/DHL. In der Einleitung heisst es: In Zeitungsnotizen ist das ein oder andere Mal von Brandanschlägen auf Fahrzeuge der Deutschen Post zu lesen. Die zitierte Polizei vermutet Linksextremisten als Täter. In einschlägigen Online-Postillen dieser Spezies können wir dann erfahren, dass diese Anschläge offensichtlich nicht zufällig geschehen, sondern Teil einer Kampagne sind, mit denen die Verwicklung des Logistikkonzerns in die deutsche Kriegswirtschaft angeprangert wird. Diese Kampagne entstand im Rahmen der Mobilisierung gegen den NATO-Gipfel 2009 in Strasbourg/Baden-Baden und sie umfasst durchaus auch andere Aktivitäten als nur Brandanschläge. Um mehr darüber zu erfahren, fragten wir einen Aktivisten der Kampagne.
Wir werden Verbote nicht hinnehmen
Am Wochenende berieten in Strasbourg europäische Friedensgruppen über mögliche Proteste gegen den NATO-Gipfel Anfang April. Ein Gespräch mit Monty Schädel
Die NATO feiert in Strasbourg ihr 60jähriges Bestehen. Gegen das Treffen des Militärbündnisses protestieren fast 500 Organisationen aus ganz Europa. Was ist geplant?
Am Wochenende fand in Strasbourg eine internationale Aktionskonferenz mit 400 Teilnehmern aus 16 Ländern statt. Dabei wurde vereinbart, daß die Demonstration am 4. April in Strasbourg in Richtung des Kongreßzentrums führen soll, wo sich die NATO-Vertreter treffen wollen. Daneben wird es in Istanbul und Washington weitere große Demonstrationen geben. Ein weiteres Thema waren die Auflagen der Stadtverwaltung Strasbourg.
Hier muß die Gewerkschaft präsent sein!
Am 3. und 4. April will die NATO in Strasbourg und Baden-Baden ihr 60jähriges Bestehen feiern. Zu den Protesten wird zur Zeit bundesweit mobilisiert – in welcher Weise beteiligt sich der DGB?
Der örtliche DGB bespricht zur Zeit, wie er an den Protesten teilnimmt. Wir bereiten jedenfalls in breitem Bündnis Veranstaltungen für die Tage vor dem NATO-Treffen vor.
Bis zum Gipfel haben wir noch sehr viel zu tun
Im Vorfeld des 60. Jahrestages der NATO-Gründung formieren sich Kriegsgegner, um gegen die Feierlichkeiten am 3. und 4. April in Baden-Baden und Strasbourg zu protestieren. Gibt es schon konkrete Planungen?
Die Nacht war schon immer spannender als High Noon
Das Interview zur iL-Konferenz. Frisch aus der Druckerpresse auf den Tisch. "Seit ein paar Jahren ist am Firmament des kleinen, radikal-linken Universums ein neuer Stern aufgetaucht: die Interventionistische Linke (IL). Für viele wurde die IL während der Mobilisierung gegen den G8-Gipfel im vergangenen Jahr zum erstenmal wahrnehmbar. Nun lädt sie für Ende April zu einer Offenen Arbeitskonferenz (OAK) nach Marburg ein. Für uns Anlass genug, IL-GenossInnen zu befragen, warum sie sich an der IL beteiligen und was sie sich davon erwarten." So leitet die ak das Interview ein. Also lest ak - analyse & kritik - zeitung für linke Debatte und Praxis/Nr. 527/18.4.2008 oder hier.
Ein Gespräch zur Interventionistischen Linken
Die Interventionistische Linke (IL) ist aus so genannten Beratungstreffen nach dem Gipfel in Köln 1999 hervorgegangen. Neben regelmäßigen Treffen der Einzelpersonen und Gruppen und Projekten aus dem linksradikalen Spektrum gab es inzwischen ein erstes kollektives Auftreten auf der Sozialprotest-Demo am 3. Juni. Das große Eisen im Feuer ist inzwischen der G8-Protest in Heiligendamm.
Wie weiter nach G8? Perspektiventage!
Vom 17. bis zum 20. Januar finden in Berlin sogenannte Perspektiventage statt. (siehe: www.perspektiventage.de) Das Treffen soll ein Ort sein, wo die verschiedenen Spektren gemeinsam Bilanz ziehen und Ausblick nehmen können, die während der Proteste gegen den G8 in Heiligendamm aktiv waren. Die Zeitschrift "ak - analyse & kritik" hat die Perspektiventage zum Anlass genommen, um in der Ausgabe Nr. 523 vom 14.12.2007 genau zu diesen Fragen mit Katja Kipping, Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Christoph Kleine von Avanti/Interventionistische Linke (IL) und einer Genossin der Berliner Gruppe six hills zu sprechen.






