Heiligendamm
Wir sind schon da! Rede der iL auf der Abschlusskundgebung am 2. Juni 2007
Tagesschau vom 6.6.2007, 20 Uhr: Ein breites Spektrum aus sozialen Bewegungen, Nichtregierungsorganisationen und linken AktivistInnen hat am heutigen Mittwoch die Landebahn des Flughafens Rostock-Laage und die Zufahrtsstraßen zum G8-Gipfel blockiert, so dass kein Durchkommen mehr war. Nicht nur in Rostock und Heiligendamm, sondern an vielen Orten der Bundesrepublik haben Menschen heute ihre Ablehnung des G8 Gipfels zum Ausdruck gebracht. Schon am Wochenende hatten Zehntausende auf der internationalen Auftaktdemonstration gegen den G8-Gipfel demonstriert. Die meisten blieben vor Ort. So oder so ähnlich könnte es am Mittwoch Abend in den Nachrichten zu hören sein, wünscht sich die iL in ihrer Rede auf der Abschlusskundgebung der großen Demo gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm am 2. Juni 2007.
Make Capitalism History / Interventionistische Linke gegen G8-Gipfel
Die Interventionistische Linke, in der sich einige Linke Gruppen und Aktivist/innen zusammen getan haben, ruft zu solidarischen und vielfältigen Aktionen gegen den G8-Gipfel 2007 auf. Würde die Chance einer gemeinsamen Mobilisierung genutzt werden, würde das weit über Heiligendamm hinausreichen. In dem Text heisst es u.a.: "Es liegt aber auch, was kein Widerspruch ist, in dem, was am Anfang steht: der Ablehnung der G8, des Neoliberalismus, der globalen Herrschaft des Kapitals in einer massenhaften Verweigerung und Rebellion in den Straßen Rostocks und vor den Zäunen Heiligendamms, damit es sich weltweit mitteilt. Deshalb beteiligen wir uns an allen Demonstrationen, Aktionstagen und Gegenaktivitäten. Deshalb wollen wir die Ankunft der acht Staats- und Regierungschefs zu ihrem Desaster werden lassen. Deshalb sind wir in der �Block G8�, in der sich zahlreiche Gruppen mit unterschiedlichen Protest- und Widerstandstraditionen zusammengetan haben, um das Treffen der G8 zu Tausenden effektiv zu blockieren, in einer solidarischen Aktion des gemeinsamen Ya Basta! Es reicht! Deshalb rufen wir auf, in allen Städten und Regionen lokale, spektrenübergreifende Bündnisse und Netzwerke zu bilden, die die lokalen Auseinandersetzungen mit den globalen Kämpfen verbinden: den Alltag einer anderen Globalisierung, der anderen Welt, die in unseren Kämpfen schon aufscheint. Join the winning side!"






