Die K-Frage stellen!
Antikapitalistischer Ratschlag am 25.1.2008 in Frankfurt/Main
Gut 300 GenossInnen unterschiedlichster linker Gruppen und Bereiche trafen sich am 25. Januar 2009 in frankfurter Gewerkschaftshaus. Diskutiert wurde die sich verschärfende globale Krise des Kapitalismus in ihrem Zusammenhang mit den ökologischen Zerstörungen und den weltweiten Kriegen. Diskutiert wurde auch der Zusammenhang der Krise mit ihr vorausgehenden und aktuell aufbrechenden sozialen Kämpfen. Im Mittelpunkt standen dabei die Möglichkeiten des Eingreifens der Linken in diese Kämpfe.
An die Linke von Heiligendamm. An alle GenossInnen, denen die Kritik des herrschenden Elends immer auch eine Frage der praktischen Intervention ist. An die Gewerkschaftsaktivist/innen, deren Projekt sich im Kampf um mehr Lohn nicht erschöpft. An alle, für die eine andere Klimapolitik vom Kampf gegen das globale Ausbeutungsgefälle nicht getrennt werden kann. An die Aktivist/innen ungezählter sozialer Initiativen, denen die Veränderung gesellschaftlicher Verhältnisse immer auch eine Frage der alltäglichen Lebensweisen ist. An diejenigen in der Partei DIE LINKE, die sich von der Bewegung auf der Straße nicht trennen lassen und für die Politik deshalb im Sprung auf 13%+x nicht aufgeht. An alle, die auf der Suche nach einer kollektiven Form für ihre rebellischen Wünsche nach einer ganz anderen Welt sind:
Eröffnen wir gemeinsam eine Debatte um die „K-Frage“: eine Debatte über Krise, Krieg, Klimawandel, Kapitalismus – über ein kommunistisches Danach und die Kämpfe, in denen es Gestalt annimmt.
AN DIE LINKE VON HEILIGENDAMM [1]: Einladung zum Antikapitalistischen Ratschlag
Programm: Tagesordnung des Antikapitalistischen Ratschlag der iL [2]
LEITFRAGEN FÜR DIE DEBATTE [3]
ARBEITSGRUPPEN des Antikapitalistischen Ratschlag [4]
Anmeldung:
Aufruf: Ich Krieg die Krise [5]
Antikapitalistischer Ratschlag: Hallo, schön dass ihr alle da seid, wir sind ... [10] - Input für die Interventionistische Linke.
Abschlusserklärung:
Presse:
Peter Nowack in ND 27.01.09: Die Linke und die K-Frage [13]
Florian Osuch in JW 24.01.09: Debatte über das »kommunistische Danach« [14]
In der mehrseiten SZ-Beilage "Thema Davos" vom 27.1.09 heisst es im Artikel "Kassandras zornige Jünger", der sich mit der Globalisierungskritik am WWF, attac und besonders den Ansichten von Peter Wahl befasst: "Einige Gruppen wollen nun mit neuer Wucht die 'K-Frage' stellen, wobei 'K' diesmal nicht für irgendeinen Kanzlerkandidaten, sondern für den Kapitalismus steht". Der Peter W. betont vorher im Artikel natürlich, dass man jetzt konstruktiv sein muss, es gehe nicht mehr um Kritik, sondern um Konzepte. Auch wenn die iL namentlich nicht genannt wird, ist die "K-Frage" zumindest in der Redaktion der SZ registriert worden - was immer das heißen mag.
ORGANISATORISCHES
Der Antikapitalistische Ratschlag beginnt am SONNTAG, dem 25.1.2009 um 10.00
Uhr im Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, Frankfurt/Main.
Dankbar wären wir auch für Eure Anmeldung zum Ratschlag: ....
Weitere Fragen bitte an: info@interventionistische-linke.de [15]
Anfahrt / Wegbeschreibung:
Gewerkschaftshaus Frankfurt
Wilhelm-Leuschner-Straße 69 - 77
10 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt.

Mehr als 300 AktivistInnen aus unterschiedlichen linken Organisationen, Strömungen und Bewegungen versammelten sich am 25. Januar 2009 in Frankfurt zu einem Antikapitalistischen Ratschlag. Diskutiert wurde die sich verschärfende globale Krise des Kapitalismus in ihrem Zusammenhang mit den ökologischen Zerstörungen und den weltweiten Kriegen. Diskutiert wurde auch der Zusammenhang der Krise mit ihr vorausgehenden und aktuell aufbrechenden sozialen Kämpfen. Im Mittelpunkt standen dabei die Möglichkeiten des Eingreifens der Linken in diese Kämpfe.