Krieg ist heute eine Form der Herrschaft, die nicht allein auf Bevölkerungskontrolle zielt, sondern darauf, alle Aspekte des gesellschaftlichen Lebens zu durchdringen.
„Wer gefoltert wurde, bleibt gefoltert“, schrieb der österreichische Schriftsteller Jean Amery 1965 in seinem Essay „Die Tortur“: „Unauslöschlich ist die Folter in ihn eingeschrieben, auch dann, wenn keine klinisch objektiven Spuren nachzuweisen sind (...) Wer der Folter erlag, kann nicht mehr heimisch werden in der Welt.“ Heute werden wieder im Namen der Zivilisation, der Menschenre