Frankfurt 2012: Krisenaktionstage

Zentrale homepage der Mobilisierung: www.european-resistance.org

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21.05.2012 - 00:49Declaration on the conclusion of the European Action Days
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20.05.2012 - 00:00Erklärung zum Abschluss der Europäischen Aktionstage
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19.05.2012 - 13:00Rede für die iL auf der Auftaktkundgebung der Blockupy Demo am 19. Mai
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18.05.2012 - 00:00Kommt zum antikapitalistischen Block von …ums Ganze! und der Interventionistischen Linken!
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05.05.2012 - 22:04Statement interventionist Left
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05.05.2012 - 22:01Erklärung der interventionistischen Linken (iL)
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04.05.2012 - 12:01#Blockupy-Veranstaltungen, organisiert von Rosa-Luxemburg-Stiftung und interventionistischer Linken (iL)
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30.04.2012 - 00:45in deutsch, english, türkisch, italienisch
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26.04.2012 - 09:04To the misfits of the world, to all of us who do not conform to the closing of humanity:
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25.04.2012 - 02:18Auf zu Blockupy Frankfurt
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24.04.2012 - 02:00
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24.04.2012 - 01:40Blockupy Frankfurt: Fond für Reisekosten
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16.04.2012 - 23:52Aufruf der interventionistischen Linke (iL), April 2012
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03.04.2012 - 11:36
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23.03.2012 - 13:15Transnational call to action in Frankfurt, May 16-19 * International solidarity in our common struggle *
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20.03.2012 - 02:24WIDERSTAND GEGEN DAS SPARDIKTAT VON TROIKA UND REGIERUNG – FÜR INTERNATIONALE SOLIDARITÄT UND DEMOKRATISIERUNG ALLER LEBENSBEREICHE
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15.03.2012 - 12:29attac-Mobiclips zu BLOCKUPY Frankfurt, u.a. Interview mit Tadzio Müller (Interventionistische Linke)
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01.03.2012 - 17:32
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27.02.2012 - 14:17Erklärung der Europäischen Aktionskonferenz in Frankfurt vom 26. Februar 2012
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20.02.2012 - 13:27
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20.02.2012 - 13:24
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14.02.2012 - 19:44Erklärung des Netzwerk für Politische und Soziale Rechte (Athen) (Diktyo)
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09.02.2012 - 17:51WER ZU SPÄT KOMMT, DEN BESTRAFT DIE TROIKA!
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03.02.2012 - 14:13Einladung zur Europäischen Aktionskonferenz in Frankfurt am Main vom 24. bis 26. Februar 2012
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01.02.2012 - 18:52Press Release: network meeting was held on 01/22/2012 in Frankfurt/Main, Germany.
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30.01.2012 - 11:21ΔΕΛΤΙΟ ΤΥΠΟΥ
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24.01.2012 - 16:44Pressemitteilung zum Vernetzungstreffen 22.01.2012 in Frankfurt/m.
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23.01.2012 - 10:30
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13.01.2012 - 00:12
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04.01.2012 - 01:13Przybądźcie na miedyznarodowe obrady do Frankfurtu nad Menem!
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02.01.2012 - 11:02Приходите на международное совещание во Франкфурте.
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30.12.2011 - 20:53Invitation à des actions contre la politique de crise capitaliste.
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30.12.2011 - 09:05Το παρακάτω αφορά πρόσκληση σε δράση ενάντια στην πολιτική καπιταλιστικής κρίσης.
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30.12.2011 - 09:00Invito all'azione contro la politica e la crisi capitalista
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25.12.2011 - 21:55Invitation to action against capitalist crisis policy
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24.12.2011 - 17:07Invitación a la acción contra la política de la crisis capitalista
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24.12.2011 - 01:15Einladung zu Aktionen gegen kapitalistische Krisenpolitik



Wir rufen auf zu europäischen Tagen des Protestes gegen das Krisenregime der Europäischen Union vom 16. – 19. Mai in Frankfurt am Main. Wir wollen den Widerstand gegen ein Krisenregime, das Millionen Menschen in vielen Ländern Europas in Not und Elend stürzt, an einen seiner Ausgangspunkte tragen: mitten ins Frankfurter Bankenviertel, an den Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und vieler mächtiger deutscher Banken und Konzerne. Wir widersetzen uns dem Versuch, mit nationalistischen Parolen die Beschäftigten, die Erwerbslosen, die Prekären in Deutschland und Griechenland, in Italien und Frankreich oder in anderen Ländern gegeneinander aufzuhetzen. Wir setzen dagegen ein Zeichen der Solidarität mit allen Menschen und Bewegungen, die sich seit Monaten schon in Europa gegen die Angriffe auf ihr Leben und ihre Zukunft wehren. Wir werden gegen die Politik von EU und Troika demonstrieren, die EZB blockieren und die öffentlichen Plätze im Frankfurter Finanzzentrum okkupieren – wir sind BLOCKUPY!
Es spricht sich schon seit Monaten herum, Gewissheit haben wir seit zwei Wochen: In diesem Frühjahr versuchen die sozialen Bewegungen und Linken in Deutschland endlich, Anschluss zu finden an ihre Freund_innen und Genoss_innen in Athen, Madrid und Rom. Wir wissen, dass Frankfurt dabei zum zentralen Ort der Auseinandersetzung werden wird. Hier sitzen, dicht gedrängt zwischen wenigen Straßen, die EZB, die mächtigsten deutschen und einige wichtige internationale Banken. Hier wurde viel von dem geplant und entschieden, dem sich Hunderttausende vor allem im Süden Europas widersetzen: Mit Demonstrationen, mit Streiks und Generalstreiks, mit der Besetzung der zentralen Plätze in den großen Städten. Es geht um den kalten Putsch in Athen und in Rom, um die Abschaffung der formellen Demokratien auf den Spuren von EU-Sondergipfeln und „Troika“-Missionen. Wieder einmal zeigt sich, dass Kapitalismus nicht auf Demokratie angewiesen ist. Es geht um die Überwältigung ganzer Gesellschaften auf Ansage von privaten Rating-Agenturen.
2011 war ein Jahr, das vieles in Bewegung gesetzt hat: Inspiriert vom Aufbruch in Nordafrika demonstrierten rund um den Erdball immer wieder Hunderttausende gegen Unterdrückung und die globale Krise des Kapitals. In Griechenland fand ein Generalstreik nach dem nächsten statt; in Israel zogen riesige Demonstrationen gegen steigende Lebenskosten durch die Straßen, in Spanien kampierten Zehntausende auf den zentralen Plätze, und mit occupy entstand ausgehend von den USA eine weltweite, auch in Deutschland spürbare Bewegung, die zuletzt im Russland Putins und im nigerianischen Generalstreik Resonanzen fand. Relativ ruhig blieb es bisher in Deutschland: Höchste Zeit, auch hier einen Punkt zu setzen – ein Zeichen der Solidarität mit dem weltweiten Widerstand, ein Zeichen gegen die Troika und ihre Frankfurter und Berliner Dienstherr_innen.
seit 2011 findet die Krise ihren Widerhall endlich auch in einer Vielzahl von Assambleas und Besetzungen weltweit: Tunis, Kairo, Madrid, Barcelona, Tel Aviv, Athen, New York, Oakland... Seit Monaten belagern Zelte der occupy-Bewegung auch die EZB in Frankfurt. Den Finanzplatz Frankfurt im Visier zu behalten, ist von entscheidender Bedeutung: hier trifft sich die Troika von EZB, IWF und EU-Kommission, hier wird ausgehandelt, was die deutsche Bundesregierung und ihre Verbündeten europaweit durchsetzen wollen.
* Bewegungen bereiten internationale Proteste gegen das autoritäre Krisenregime von EZB und Bundesregierung vor


