G8-Kampagne
"Chef, es sind zu viele"
Die Blockaden des G8-Gipfels 2007 haben ein Stück Widerstandsgeschichte geschrieben. Ihre letztendliche Bedeutung werden sie aber dadurch erhalten, was wir und Ihr aus diesen Erfahrungen macht, wie Block G8 zum Referenzpunkt oder zum Steinbruch für kommende Aktionen wird. Mit dieser Broschüre verabschiedet sich Block G8 als politische Struktur und versucht, den Erfolg und Erfahrungen schriftlich zu dokumentieren und damit für die Bewegung festzuhalten und diskutierbar zu machen.
Eine Broschüre zum Querlesen, Weiterdiskutieren und Ausprobieren
Ein Gespräch zur Interventionistischen Linken
Die Interventionistische Linke (IL) ist aus so genannten Beratungstreffen nach dem Gipfel in Köln 1999 hervorgegangen. Neben regelmäßigen Treffen der Einzelpersonen und Gruppen und Projekten aus dem linksradikalen Spektrum gab es inzwischen ein erstes kollektives Auftreten auf der Sozialprotest-Demo am 3. Juni. Das große Eisen im Feuer ist inzwischen der G8-Protest in Heiligendamm.
Neue Gemeinplätze (Teil II)
Zum Abschluss der Woche von Heiligendamm bilanzierte die Interventionistische Linke: „Bilder sagen mehr als tausend Worte. (...) Das Spektakel der G8 ist geplatzt, ihre Zeit läuft ab, unsere bricht an.“ Es gehört zum linken esprit de sérieux, dass der offenbaren Ironie der IL postwendend mit dem Verweis auf das Elend der Welt und die Schwäche der Guten begegnet wurde.
Wie weiter nach G8? Perspektiventage!
Vom 17. bis zum 20. Januar finden in Berlin sogenannte Perspektiventage statt. (siehe: www.perspektiventage.de) Das Treffen soll ein Ort sein, wo die verschiedenen Spektren gemeinsam Bilanz ziehen und Ausblick nehmen können, die während der Proteste gegen den G8 in Heiligendamm aktiv waren. Die Zeitschrift "ak - analyse & kritik" hat die Perspektiventage zum Anlass genommen, um in der Ausgabe Nr. 523 vom 14.12.2007 genau zu diesen Fragen mit Katja Kipping, Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Christoph Kleine von Avanti/Interventionistische Linke (IL) und einer Genossin der Berliner Gruppe six hills zu sprechen.
G8-Broschüre der iL von Stiftung Buchkunst ausgezeichnet
Die Stiftung Buchkunst zeichnete im Dezember 2007 unsere Broschüre "G8: Die Deutung der Welt. Kritik, Protest, Widerstand" im Wettbewerb "Die schönsten deutschen Bücher 2007" aus. 1.056 Bücher von 467 Einsendern nahmen dieses Jahr am Wettbewerb der Stiftung Buchkunst teil. Siehe: http://www.stiftung-buchkunst.de.
Die Auszeichnung erfolgte in der Kategorie:
Leben im Gemeinsamen in Rostock
Als wir im letzten Juni nach Athen zurückfuhren, war unser Gefühl, dass die Zeit, die wir in Rostock während der Proteste gegen den G8-Gipfel verbracht hatten, eine der besten Wochen unseres Lebens gewesen war. Auch heute, neun Monate später, hat sich dieses Gefühl noch nicht geändert.
Den Absprung wagen
Es ist nicht leicht, kontrovers auf einen Beitrag zu antworten, dem man im Wesentlichen zustimmt. Gregor Samsa hat in ak 519 eine Analyse der Heiligendamm-Mobilisierung unternommen, die ich in fast allen Punkten für richtig halte. Wenn ich ihm widerspreche, dann, weil es mir weniger um den Befund als um seine Bewertung geht.







