Aktion & Bewegung
Kriegsgerät interessiert uns brennend
Antimilitaristische Blockade- und Sabotageaktionen in Europa. Mit AktivistInnen aus Irland, Belgien, Holland und der BRD. Solidarität mit den verfolgten AntimilitaristInnen!
Berlin, Statthaus Böcklerpark, Prinzenstr. 1
Für eine Linke, die dazwischen geht / Zweite Offene Arbeitskonferenz der iL
Die 2. Offene Arbeitskonferenz ist offen für alle Menschen und Gruppen, die neugierig auf die Interventionistische Linke sind und sich vorstellen können, an dem Prozess der Organisierung unserer Strömung teilzunehmen. Die Teilnahme verpflichtet zu nichts – außer zur Bereitschaft zur offenen und solidarischen Diskussion.
Neue Gemeinplätze (Teil II)
Zum Abschluss der Woche von Heiligendamm bilanzierte die Interventionistische Linke: „Bilder sagen mehr als tausend Worte. (...) Das Spektakel der G8 ist geplatzt, ihre Zeit läuft ab, unsere bricht an.“ Es gehört zum linken esprit de sérieux, dass der offenbaren Ironie der IL postwendend mit dem Verweis auf das Elend der Welt und die Schwäche der Guten begegnet wurde.
Wie weiter nach G8? Perspektiventage!
Vom 17. bis zum 20. Januar finden in Berlin sogenannte Perspektiventage statt. (siehe: www.perspektiventage.de) Das Treffen soll ein Ort sein, wo die verschiedenen Spektren gemeinsam Bilanz ziehen und Ausblick nehmen können, die während der Proteste gegen den G8 in Heiligendamm aktiv waren. Die Zeitschrift "ak - analyse & kritik" hat die Perspektiventage zum Anlass genommen, um in der Ausgabe Nr. 523 vom 14.12.2007 genau zu diesen Fragen mit Katja Kipping, Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Christoph Kleine von Avanti/Interventionistische Linke (IL) und einer Genossin der Berliner Gruppe six hills zu sprechen.
Leben im Gemeinsamen in Rostock
Als wir im letzten Juni nach Athen zurückfuhren, war unser Gefühl, dass die Zeit, die wir in Rostock während der Proteste gegen den G8-Gipfel verbracht hatten, eine der besten Wochen unseres Lebens gewesen war. Auch heute, neun Monate später, hat sich dieses Gefühl noch nicht geändert.
Den Absprung wagen
Es ist nicht leicht, kontrovers auf einen Beitrag zu antworten, dem man im Wesentlichen zustimmt. Gregor Samsa hat in ak 519 eine Analyse der Heiligendamm-Mobilisierung unternommen, die ich in fast allen Punkten für richtig halte. Wenn ich ihm widerspreche, dann, weil es mir weniger um den Befund als um seine Bewertung geht.
Mythos Heiligendamm
Atmosphärisch, taktisch, optisch und selbst akustisch haben sich die G8-Gipfelproteste als echtes Husarenstück entpuppt. Zum unbeschwerten Frohlocken besteht dennoch kein Anlass. Zu sehr sind nicht nur im Vorfeld, sondern auch in Heiligendamm all jene Schwächen, Befangenheiten und Defizite sichtbar geworden, welche die (bewegungspolitische) Linke hier zu Lande auszeichnen.






