Indymedia News
[M] Antimilitarismus, Antirassismus, Ressource
"¡Deserta! Desertiere!" flüstert es in den Straßen, schallt es aus den Fluren der Büros und Behörden, scheppert es aus den Lautsprechern der Fabriken und Denkmaschinen. Verweigere dich, bleibe fern, bleib zuhause, bleib stehen. Der BUKO 35, der vom 9.-12. Mai in München stattfindet, lädt ein zum kollektiven Entfernen, Entgleisen und Haltmachen.
10.000 gegen Naziterror, Rassismus und VS
Am Samstag, den 13.4., kurz vor dem ursprünglich geplanten Prozessauftakt gegen Beate Zschäpe und mutmaßliche Unterstützer des NSU, gingen bis zu 10.000 Menschen in München auf die Straße. Die Demonstration begann am Stachus, unter anderem mit einer bewegenden Rede von Yvonne Boulgarides, der Frau eines der Opfer. Es formierte sich dann eine Demonstration, die klarstellte: Für staatliche Vereinnahmungsversuche ist kein Raum. Eine Lichterkette, Betroffenheit und Solidaritätsbekundungen reichen uns nicht.
Video:Antikapitalistisch tanzen bis es kracht
Unter dem Motto "Lasst's krachen - Soziale Revolution statt autoritärer Krisenbewältigung" tanzten am Vorabend des Ersten Mai trotz strömenden Regens ca. 300 meist junge Menschen durch Erfurt, um gegen Kapitalismus zu demonstrieren. Obwohl die Demonstration von viel Polizei begleitet direkt durch die Erfurter Innenstadt lief und dort bei den Passanten viel Aufmerksamkeit erregte, gab es kein Interesse der kommerziellen Medien über dieses Ereignis zu berichten. Kleinlich genau jedoch nahmen Ordnungsamt und Polizei diverse Dinge unter die Lupe. Mit Emissions-Messgerät ausgestattet liefen Vertreter*innen des Ordnungsamtes neben der Demonstration her, um die zulässige Maximallautstärke im Auge zu behalten. Auch bei den Boxen des Lautsprecherwagens musste von der Polizei im Vorfeld sicher gestellt werden, dass bei Schrittgeschwindigkeit und einer Vollbremsung die Boxen nicht durch die Luft fliegen. Trotz der Verzögerungen konnte die Demonstration relativ pünktlich starten.
1. Mai Berlin - subjektiver Bericht...
Dies ist ein subjektiver Bericht über den ersten Mai in Berlin. Eindrücke von einigen Orten zu einigen Zeiten: Myfest-Gebiet am Morgen, 17- und 18-Uhr-Demo, Myfest am Abend...
1.Mai - Naziaufmarsch in Frankfurt verhindert
Das Bündnis „antifaschistischer Ratschlag Rhein-Main“ hat durch entschlossene Aktionen und Blockaden eine Nazikundgebung in Frankfurt verhindert. Über 4000 Personen waren den Tag über an den Aktionen beteiligt. “Uns ist es gelungen, am 01. Mai 2013 die Blockaden gemeinsam und entschlossen gegen ein Großaufgebot der Polizei durchzusetzen, und so die Kundgebung der NPD unmöglich zu machen”, so eine Sprecherin des Bündnisses.
Sowohl der Schienenverkehr am Ostbahnhof als auch zwei Zufahrtsstraßen zum angemeldeten Nazikundgebungsort wurden blockiert. In der Konsequenz war es den Nazis unmöglich, zum Kundgebungsort nach Frankfurt zu kommen.
Sowohl der Schienenverkehr am Ostbahnhof als auch zwei Zufahrtsstraßen zum angemeldeten Nazikundgebungsort wurden blockiert. In der Konsequenz war es den Nazis unmöglich, zum Kundgebungsort nach Frankfurt zu kommen.
1. Mai - Bilanz eines Alt-Aktivisten der 80er
Auch wenn ich von der jungen Generation für meine subjektive Auswertung Kritik ernten werde, hier eine - in Passagen viell. destruktive Einschätzung des Revolutionären 1. Mai 2013 mit Schwerpunkt 18-Uhr-Demo. Vielleicht bin ich mit 56 Jahren auch zu sehr in den Erinnerungen der Berliner 81er Bewegung und der Folgejahre mental verbunden...
Ich versuche den Text knapp zu halten, auf die politischen Inhalte gehe ich nicht ein, da sonst der thematische Rahmen gesprengt wird.
Ich versuche den Text knapp zu halten, auf die politischen Inhalte gehe ich nicht ein, da sonst der thematische Rahmen gesprengt wird.
Videobericht-Liberation Bus Tour 02.05.2013
Liberation Bus Tour 02.05.2013 Bad Mergenheim , Hardheim
As the revolution of Refugees continue to take its space all over Europe and beyond, Baden Württemberg and Bayern Refugee activists of The Caravan Network would undertake another round of Tour within Southern Germany to inform Refugees and mobilize their solidarity for the ongoing strike of refugees against all forms of Colonial Injustice.
Video-Link: http://youtu.be/kvBcV-Aj7QY
As the revolution of Refugees continue to take its space all over Europe and beyond, Baden Württemberg and Bayern Refugee activists of The Caravan Network would undertake another round of Tour within Southern Germany to inform Refugees and mobilize their solidarity for the ongoing strike of refugees against all forms of Colonial Injustice.
Video-Link: http://youtu.be/kvBcV-Aj7QY
[M31] Europäische Generalstreiks
Pünktlich zum 1. Mai hat das M31-Netzwerk sein Diskussionpapier zur aktiven Unterstützung eines kommenden europäischen Generalstreiks veröffentlicht. Hier das Papier:
Europäische Generalstreiks – sind auch unsere Sache
Ein Vorschlag zur Verständigung über aktive Unterstützung
Wir, das M31-Netzwerk, schlagen vor, im nächsten halben Jahr in Deutschland zu einer Verständigung über die aus unserer Sicht überfällige aktive Unterstützung der in vielen europäischen Ländern stattfindenden Generalstreiks zu gelangen. Wir sind überzeugt, dass es Zeit ist, auch auf der etwas sonnigeren Seite der Straße (über der mittlerweile ja ebenfalls Gewitterwolken aufziehen) das bewusst zu machen und zu bekämpfen, was derzeit in Europa geschieht – und das jenseits der x-ten Kundgebung vor dem griechischen oder spanischen Konsulat. Dabei setzen wir auf die Beteiligung von emanzipatorischen Menschen, die aus den unterschiedlichsten Beweggründen den aktuellen Entwicklungen aktiv etwas entgegensetzen möchten: kämpferische KollegInnen in den Betrieben und Gewerkschaften, solidarische SchülerInnen, Studierende und Erwerbslose, politische AktivistInnen…
Europäische Generalstreiks – sind auch unsere Sache
Ein Vorschlag zur Verständigung über aktive Unterstützung
Wir, das M31-Netzwerk, schlagen vor, im nächsten halben Jahr in Deutschland zu einer Verständigung über die aus unserer Sicht überfällige aktive Unterstützung der in vielen europäischen Ländern stattfindenden Generalstreiks zu gelangen. Wir sind überzeugt, dass es Zeit ist, auch auf der etwas sonnigeren Seite der Straße (über der mittlerweile ja ebenfalls Gewitterwolken aufziehen) das bewusst zu machen und zu bekämpfen, was derzeit in Europa geschieht – und das jenseits der x-ten Kundgebung vor dem griechischen oder spanischen Konsulat. Dabei setzen wir auf die Beteiligung von emanzipatorischen Menschen, die aus den unterschiedlichsten Beweggründen den aktuellen Entwicklungen aktiv etwas entgegensetzen möchten: kämpferische KollegInnen in den Betrieben und Gewerkschaften, solidarische SchülerInnen, Studierende und Erwerbslose, politische AktivistInnen…
(K) Scherben nach Demo gegen AZ Räumung
Scherben nach der Auftaktdemo „Warm up for resistance!“ gegen die anstehende Räumung des Autonomen Zentrums Köln
Hafencity: Freiräume statt Luxussanierung
Vor allem in den Ballungszentren deutscher Großstädte werden im zunehmenden Ausmaß die Folgen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise deutlich, so steigen seit Jahren die Mieten und verdrängen damit gerade jene Menschen aus den Vierteln und ihren sozialen Zusammenhängen, die nicht über das dafür notwendige finanzielle Einkommen verfügen. Die Tendenz betrifft jedoch nicht nur Menschen, sondern macht auch vor sozialen und kulturellen Projekten nicht Halt, die mit unkommerziellen Angeboten Stadtteile oftmals erst lebenswert und attraktiv gemacht haben. Auch in Dresden stehen derzeit mehrere dieser jahrelang gewachsenen Projekte und Initiativen mitten im Herzen der Stadt vor dem Aus.
Kiel-NoNazis-Vinetaplatz
Als die freundliche Maisonne Kiel-Gaarden erhellte, prangte, hoch oben an einem Haus in der Elisabetstrasse, ein großes "NO NAZIS" gut sichtbar über dem Vinetaplatz.
[B] Proteste gegen den Naziaufmarsch
Am 1. Mai sind NPD und freie Kameradschaften in Berlin-Schöneweide aufmarschiert. Einige tausend Antifaschist_innen haben versucht, den Aufmarsch zu verhindern, konnten dies jedoch gegen die Polizei nicht durchsetzen. Für eine Auswertung ist es noch zu früh, braucht es noch Diskussionen in unseren Zusammenhängen. Hier jedoch schon mal eine Chronologie der Ereignisse aus unserer Sicht.
(B) - 1.MⒶI -eine Auswertung
Nach öffentlicher Diskussion autonomer Gruppen um den 1. Mai gab es einen Aufruf zur Teilnahme an der Bündnisdemo um 18 Uhr. In Form eines Blocks sollte das kritische Verhältnis von Libertären zu den Veranstalter_innen und ihrem (Un-)Konzept demonstriert werden. Ebenso sollte aber natürlich auch die Solidarität mit den vielfältigen Inhalten der Demo ausgedrückt werden sowie eine Form des Widerstandes gelebt werden, der die Unversöhnlichkeit mit den herrschenden Verhältnissen nicht als leere Phrase oder Utopie begreift. Von autonome Gruppe „Guter Dinge“
Gemeinsam gegen Nazis Berlin Schöneweide
4.000 auf Demonstration gegen Neonazis in Schöneweide
Am 30.04.2013 demonstrierten über 4.000 Menschen ab 17 Uhr in Schöneweide unter dem Motto “Gemeinsam gegen Nazis” gegen die Neonaziszene vor Ort, deren Strukturen und für eine alternative Jugendkultur.
Am 30.04.2013 demonstrierten über 4.000 Menschen ab 17 Uhr in Schöneweide unter dem Motto “Gemeinsam gegen Nazis” gegen die Neonaziszene vor Ort, deren Strukturen und für eine alternative Jugendkultur.
Heilbronn: Bilder & Kurzbericht 1.Mai 2013
An der traditionellen Demonstration der Gewerkschaften zum 1.Mai 2013 in Heilbronn beteiligten sich rund 1500 Menschen. Damit war die Demo, die in der Karlstraße startete und durch die Stadt zurück zum Gewerkschaftshaus zog, außergewöhnlich gut besucht - sicherlich unter anderem auch ein Ergebnis der seit einigen Wochen laufenden Tarifauseinandersetzungen und Streiks in benachbarten Hohenloher Kliniken und Seniorenzentren.
Im Antikapitalistischen Block, für den unter dem Motto "Die Krise hat System - Kapitalismus überwinden!" zum zweiten Mal in Folge linke Gruppen in der Stadt mobilisiert hatten, liefen über 70 Personen.
Im Antikapitalistischen Block, für den unter dem Motto "Die Krise hat System - Kapitalismus überwinden!" zum zweiten Mal in Folge linke Gruppen in der Stadt mobilisiert hatten, liefen über 70 Personen.
Aktueller Stand zum 1. Mai 2013 in Berlin
Dem EA wurden 21 Personen gemeldet, die am Vormittag des 1. Mai rund um die Aktionen gegen die Nazidemo in Schöneweide in Gewahrsam genommen wurden. Alle sind mittlerweile ohne Haftprüfung wieder raus!
[B] Bis zu 20 000 ziehen "ins Herz der Bestie"
Trotz massiver Polizeischikanen und Übergriffen trugen am 1.Mai in Berlin bis 20 000 Menschen ihre Protest gegen Krise, Krieg und Kapitalismus ins „Herz der Bestie“. Unter dem Jubel tausender und unter den Klängen der griechischen Version der „Internationale“ und des Partisanenliedes „Bella Ciao“ zogen die Demonstrant_innen auf den Boulevard „Unter den Linden“ in Sichtweite des Berliner Büros der europäischen Kommission und den Brandenburger Tors.
[B] 1. Mai, Blockaden in Schöneweide.
Ein durchgegangenes Trabrennpferd hat am Mittwoch in Berlin eine Spur der Verwüstung hinterlassen und unter anderem mehrere Polizeiwagen demoliert. Gestoppt werden konnte es nur durch eine Blockade mehreren entschlossenen AntifaschistInnen. Das Pferd wurde nur leicht verletzt.
Naziangriff auf Flüchtlinge in Vockerode
Am Ostersamstag, den 30. März 2013 kam es in Vockerode (Sachsen-Anhalt) zu einem rassistischen und gewalttätigen Übergriff durch Neonazis.
Seit Ende 2012 müssen rund 200 Flüchtlinge im neu eröffneten Lager des Landkreises Wittenberg im Dorf Vockerode leben. Seit ihrem „Umzug“ vom Lager Möhlau nach Vockerode sehen sie sich rassistischen Anfeindungen, Beschimpfungen und Angriffen ausgesetzt.
Seit Ende 2012 müssen rund 200 Flüchtlinge im neu eröffneten Lager des Landkreises Wittenberg im Dorf Vockerode leben. Seit ihrem „Umzug“ vom Lager Möhlau nach Vockerode sehen sie sich rassistischen Anfeindungen, Beschimpfungen und Angriffen ausgesetzt.
[B] Gegen das Barbie Dreamhouse - Interview
In Berlin eröffnet demnächst ein "Barbie Dreamhouse" – Proteste dagegen sind in Vorbereitung. Ein Gespräch mit Franziska Sedlak, Studentin der Wirtschaftswissenschaften an der HTW Berlin und Aktivistin des Linkspartei-nahen Jugendverbands Linksjugend-[’solid] sowie der SAV in Berlin-Neukölln







