iL-Zeitung
G8Xtra Nr. 3: Herrschaft keine Ruhe gönnen
Juni 2007. Ein unübersehbarer Zug von DemonstrantInnen aus ganz Europa zieht aus Protest gegen das Gipfeltreffen der G8-Staaten durch die Straßen von Rostock. Zehntausende begrüßen die Regierungschefs bereits auf dem Rollfeld des Flughafens und blockieren den noblen Tagungsort Heiligendamm. Immer wieder stören einfallsreiche Aktionen den Ablauf des Treffens.
G8Xtra Nr. 3: Christliches: Auf zum G8-Treffen
Zur Teilnahme an den Aktivitäten gegen den G8-Gipfel 2007 rufen ChristInnen verschiedener Länder auf – vor allem aus dem „Süden“. Bisher wurde der Text von ca. 40 teils namhaften BefreiungstheologInnen unterzeichnet. Leonardo Boff aus Brasilien, Franz Hinkelammert aus Costa Rica, Elisabeth Schüssler Fiorenza aus den USA u.v.a.
G8Xtra Nr. 3: Charme und Weltoffenheit
„Zu Wasser, in der Luft ... oder am liebsten immer Russland“ soll ein hochrangiger Regierungsvertreter am Rande des letzten Gipfels in St. Petersburg einem Journalisten auf die Frage nach der besten G8-Location geantwortet haben. Denn bei Putin lief es wie geschmiert. Keine Kostendebatte, keine Demonstrationsfreiheit, kaum GipfelgegnerInnen, viel Einschüchterung und nicht wenige Festnahmen.
G8Xtra Nr. 3: Der innere und äußere Arm der Macht
„Wer gefoltert wurde, bleibt gefoltert“, schrieb der österreichische Schriftsteller Jean Amery 1965 in seinem Essay „Die Tortur“: „Unauslöschlich ist die Folter in ihn eingeschrieben, auch dann, wenn keine klinisch objektiven Spuren nachzuweisen sind (...) Wer der Folter erlag, kann nicht mehr heimisch werden in der Welt.“ Heute werden wieder im Namen der Zivilisation, der Menschenre
G8Xtra Nr. 3: Soziale Bewegungen lassen sich nicht simulieren
Globalisierung, weltweiter Kapitalismus, entfesselte Märkte – das alles fällt nicht vom Himmel. Hunger, Elend, Massenerwerbslosigkeit sind keine Naturgewalten und unterliegen auch keiner irgendwie gearteten Naturgesetzlichkeit, wie es die IdeologInnen des Marktes gerne behaupten.
G8Xtra Nr. 3: Den Überschuss der Kämpfe freisetzen
Mit ihren Richtungsforderungen benennt die Interventionistische Linke weder tages-politische Reformen noch Etappenziele eines „Übergangs zum Sozialismus“. Statt dessen versuchen wir, den inneren „drive“ und darin die Autonomie der konkreten Kämpfe auf den Punkt zu bringen.
G8Xtra Nr. 1 - englische Ausgabe
Frontseite der G8Xtra Nr. 1 - englische Ausgabe








