Nachricht

Bankenblockade am 18. Oktober abgesagt!

Koordinierungskreis ›AG Georg Büchner‹ erklärt den Stand der Dinge

Der Koordinierungskreis der Aktion Georg Büchner hat am Freitag, den 24. September in Frankfurt nach mehrstündiger Debatte beschlossen, die Bankenaktion am 18. Oktober abzusagen.

CALL FOR TRAINING

Aktionstrainer_innen-Netzwerk

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Obwohl das alljährliche Gerede von einem „heißen Herbst“ schon reichlich
abgenudelt daher kommt, riecht, schmeckt und hört es sich so an als ob
dieses Jahr tatsächlich noch einiges geht: Bankenblockade im Oktober in
Frankfurt/ Main, Anfang November heißt es „Castor? Schottern!“ im
Wendland, Ende November ist eine Bundestags-Belagerung zum
Sparpaketsbeschluss der Bundesregierung angesagt. Und Anfang des
nächsten Jahres geht es dann gleich weiter: Dresden 2011 calling.

Castor? Schottern! - Die Zeitung erschienen

Atomausstieg bleibt Handarbeit

Zeitung_Castor_Schottern_frontpage.pngDieser Tage ist die erste Ausgabe der Mobilisierungszeitung "Castor? Schottern!" des gleichnamigen Bündnisses erschienen. Die Unterzeile "Atomausstieg bleibt Handarbeit" verkündet gleichzeitig das Motto der Kampagne. Die in einer Auflage von 30.000 Stück erschiedende vierseitige Ausgabe enthält u.a. Artikel zur Geschichte des Widerstands gegen Castor ("Vom Protest zum Widerstand") und zur Polizeitaktik ("So wenig Besatzung wie möglich?"), beschäftigt sich mit der herrschenden Energiepolitik (
"Energiekonzerne enteignen!", "Kohle oder Atom?!"), erläutert das Blockadekonzept ("Heiligendamm, Köln, Dresden – Wendland!, Varianten eines Konzepts") und gibt "Tipps zum Schottern".
Die Zeitung gibt's bei den lokalen Schottern-Gruppen - und will massiv verteilt werden. Les- und druckbar auch auf der homepage des Schottern-Bündnisses: http://www.castor-schottern.net .

Aus der Zeitung veröffentlichen wir den Artikel der Frontseite.

Wer zur Finanzierung der Zeitung und des Bündnisses beitragen will, spende bitte auf dieses Spendenkonto:
Castor Schottern
Kontonr. 1 120 074 500
Blz: 430 609 67 GlS Gemeinschaftsbank

Richtigstellung zahlreicher Falschmeldungen über den Beginn des Revisionsverfahren im Fall Oury Jalloh –

Prozessauftakt am LG Magdeburg: 25. Oktober 2010, 9:00 Uhr & anschließende Demonstration

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Zwei Jahre nach der Ermordung Oury Jallohs am 7. Januar 2005 fand der Prozess gegen zwei Polizeibeamte am Landgericht Dessau-Roßlau statt. Die Anklage lautete Körperverletzung mit Todesfolge und fahrlässige Tötung durch Unterlassung. Wie die Initiative und die internationalen Prozessbeobachter bereits während der ersten Verhandlungstage vermutet hatten, wurden beide Angeklagten im Dezember 2008 frei gesprochen. Da die Anklage auf der These beruhte, Oury habe sich selbst umgebracht, ging es in dem Prozess lediglich darum, ob den Polizisten eine Mitschuld nachzuweisen sei. Auf die Wahrheit jedoch, wer Oury umgebracht hat, warten die Familie Ourys, all seine Freunde inklusive wir als Initiative in Gedenken an Oury Jalloh also noch immer. Durch den Prozess, der nur durch den Druck seiner Freude und der Initiative zustande kam, konnte aber immerhin verhindert werden, das Ourys Tod stillschweigend von allen offiziellen Seiten hingenommen wird.

Aktionsbündnis will mit Blockaden Finanzzentrum lahmlegen.

Aktionskonferenz mobilisiert fürden 18.10.2010 nach Frankfurt/Main

Plakate(linksnavigator) Am vergangenen Samstag (21.8.) trafen im Frankfurter Studierendenhaus mehr als 200 Aktivist/innen zusammen, um gemeinsam über Aktionen gegen das Sparpaket und die Krisenabwälzungsplitik der Regierung zu beraten. Auf dieser Aktionskonferenz bekräftigten die Aktivist/innen aus Gewerkschafts- und Linksparteikreisen, verschiedenen Jugendverbänden, ATTAC, der Interventionistischen Linken sowie lokalen Krisenbündnissen und vielen anderen politischen Zusammenhängenwurde das Vorhaben, das Bankengeschäft in der Finanzmetropole Frankfurt zumindest für einen Tag lahmzulegen.

Protest gegen Abschiebeknast in der Türkei

Aktivist/innen aus der iL beim ESF in Istanbul

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Vom 1. bis 4. Juli findet in Istanbul das Europäische Sozialforum statt. Unter den Hunderten von Aktiven aus vielen euroäpischen Ländern mischen auch einige Aktivist/innen aus Gruppen der Interventionistischen Linken (dissident, FelS, Avanti, Libertad!) mit. Neben vielen Diskussionen, leider zu vielen Vortägen, nehmen wir auch an Aktionen auf der Straße teil. Heute, Freitag, 2. Juli haben wir mit max. 200 Leuten des Migrationsnetzwerkes eine kleine Demo zum Abschiebeknast in der Tiyatro Caddesi in Kumkapi (Stadtteil von Istanbul) gemacht.

Bundesgerichtshof: BKA-Überwachung von Libertad!-Aktivisten war illegal

Libertad!-LogoDie linke Organisation Libertad!, die Teil der Interventionsitischen Linken (iL) ist, informierte am Wochenende darüber, dass die jahrelange Dauerüberwachung und Ausforschung dreier ihrer Aktivisten vom Bundesgerichtshof für "rechtswidrig" erklärt wurde. Diese Feststellung belegt zumindest eins, dass das seit den 1970er Jahren gegen die revolutionäre Linke installierte Staatsschutzrecht §129a vor allem der Ausforschung der Linken dient. "Politisch dienen diese Ermittlungen dazu, eine Spaltung zwischen "berechtigtem" Protest und vermeintlich "extremistischen" Linken zu inszenieren und eine gemeinsame Organisierung von Widerstand zu verhindern. Das wurde vor dem G8-Gipfel 2007 versucht. Heute wird mit Macht versucht, den sich formierenden Protest gegen die kapitalistischen Krisenpolitik und gegen den Afghanistankrieg zu spalten. Diesen Widerstand auszuweiten, dafür arbeiten wir. Wir sind alle militant", schreibt Libertad!.

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