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Dazwischengehen

Neue Zeitung der interventionistischen Linken (iL) zum 1. Mai erschienen

iL-Zeitungstitel 01.05.2010Pünktlich zum 1. Mai haben wir die Zeitung "Dazwischengehen" herausgebracht: Täglich kämpfen gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Verschiedene Artikel versuchen die Bedingungen und Möglichkeiten dazu aufzuschlüsseln. Es finden sich folgende Artikel: Land in Sicht / Anmerkungen zu den bestehenden Bedingungen - Sand im Getriebe der Ausbeutung / Lohnarbeit ist kein ZuckerSCHLECKERn - Die Stadt gehört allen – Nutzung städtischen Raums / Nutzung städtischen Raums - Mobilität für alle! / Das Sozialticket ist ein Schritt - Jetzt fällt die Entscheidung! / Massenblockaden für eine andere Energiepolitik - Kapitalismus macht krank! / Kopfpauschale verhindern! Kostenlose Gesundheitsversorgung für alle! - Für eine feministisch-emanzipatorische Krisenintervention! - Heldengedenken am 1. Mai? / Propagandaoffensive Gewerkschaften im Visier der Inneren Mobilmachung - Propagandaoffensive / Der Kampf der Bundesregierung gegen »Linksextremismus« - Dresden, Köln, Jena, Leipzig. Wie weiter?

.pdf-Version der Zeitung

Hier das Editorial:

Land in Sicht
Anmerkungen zu den bestehenden Bedingungen

Wir hatten uns schon so gefreut. Auf das Ende des Kapitalismus. Aber das sollte dann doch nicht sein – vorerst. Schade eigentlich. Gerettet haben den Kapitalismus massive staatliche Notprogramme, nicht die »Selbstheilungskräfte des Marktes«. Doch hat die Abkehr von der seit Jahrzehnten propagierten Doktrin des Neoliberalismus der Linken nicht in die Hände gespielt. Der Widerstand blieb schwach. Der Parole »Wir zahlen nicht für eure Krise« folgten keine Taten, jedenfalls nichts Handfestes. Bis jetzt.

Videobericht: Dresden 13.02.2010 | Sie kamen nicht durch.

Bericht über die Proteste rund um den Neonazi-Aufmarsch in Dresden am 13. Februar. Der Erfolg der Bloacken, der Polizeieinsatz und die Einschätzungen einzelner ProtagonistInnen. Video von http://www.youtube.com/user/leftvisionberlin

No Pasaran - Sie kamen nicht durch!

Blockaden stoppten Nazimarsch in Dresden

Dresden Neustadt 2010 - Blockadesong from antifaswingers on Vimeo.

Das Bündnis No pasaran hat in erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Bündnis Dresden Nazifrei den Nazigroßaufmarsch in Dresden verhindert.
Das Konzept der Massenblockaden wurde erfolgreich mit deutlich über 10.000 Menschen umgesetzt. Dieses erste erfolgreiche Verhindern des Nazigroßaufmarsches zeigt: Antifaschismus wird am besten selbst betrieben – auf den Staat ist hier kein Verlaß!

Massive staatliche Repression in Kopenhagen!

Pressemitteilung der Roten Hilfe

Als Gastgeber der bislang größten Konferenz der Vereinten Nationen, bei der unter dem Titel „15th United Nations Climate Change Conference (COP15)“ seit 10 Tagen mehr als 10.000 Delegierte aus über 190 Ländern ergebnislos über den so genannten Klimawandel diskutieren, hat das Königreich Dänemark seinen Repressionsapparat gegen den auf die Straße getragenen antikapitalistischen Protest in Stellung

Reclaim Power – am 16.12. wird die Klimakonferenz unterbrochen

AktivistInnen wollen mit der Aktion "Reclaim Power" am 16. Dezember die Klimakonferenz zur Klimavollversammlung "Peoples Assembly" machen.

Kurz vor Beginn des UN-Klimagipfels trafen sich am Wochenende AktivistInnen des Netzwerks Climate Justice Action in Kopenhagen. Seit anderthalb Jahren plant das Netzwerk, zusammen mit Organisationen und Bewegungen aus der ganzen Welt, am 16. Dezember die Klimakonferenz zum Stillstand zu bringen.

Klimaaktivisten kritisieren Kriminalisierung durch dänische Regierung

[Gipfelsoli] News zum Kopenhagen-Gipfel

Denmark approves new police powers ahead of Copenhagen

Controversial legislation gives police sweeping powers of ‘pre-emptive’ arrest and extends custodial sentences for acts of civil disobedience

Hunderte umzingeln das Hotel Adlon

Protest beim Führungstreffen von Politik und Wirtschaft in Berlin. Presseerklärung

Am frühen Abend des 20. Novembers haben etwa 500 DemonstrantInnen, darunter viele Studierende, das "SZ-Führungstreffen Wirtschaft 2009" im Berliner Nobelhotel Adlon umzingelt. Einige der Protestierenden drangen zu dem Treffen von Politikern und Wirtschaftsfunktionären vor, entrollten dort ein Transparent und riefen Parolen.

Die Aktion zivilen Ungehorsams begann mit einem "Ent-Führungstreffen" im Innenhof der Humboldt-Universität, bei dem u.a. der italienische Politikwissenschaftler und Aktivist Antonio Negri über die Auswirkungen der Wirtschaftskrise im Bildungsbereich sprach. Negri erklärte: "Wir wollten nicht die Krise und wir werden sie nicht bezahlen. (...) Dem Kapital geht es darum die Welt auszubeuten, aber wir wollen die Freiheit!"

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