Nachricht

Dresden calling – Aktiv werden gegen den Nazi-Aufmarsch im Februar 2010

Aktionskonferenz am 06./07. November 2009 in Dresden

foto2_0.jpgErneut planen Nazis aus ganz Deutschland und Europa im Februar 2010 zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens aufzumarschieren.

Erfreulicherweise ist es 2009 gelungen, mehr Menschen als in den Jahren davor zu Gegenaktivitäten zu mobilisieren. Unerfreulich hingegen ist die Tatsache, dass es keine ausreichende Zusammenarbeit zwischen den antifaschistischen Bündnissen gab. Auch deshalb konnte der Aufmarsch weder be- noch verhindert werden.

Die Erfahrung zeigt, dass spektrenübergreifende Zusammenarbeit ein Mittel ist, um wirksam gegen Nazis vorzugehen. Auf der Aktionskonferenz wollen wir gemeinsam Strategien entwickeln, um den Großaufmarsch der rechten Szene in Dresden zu verhindern.

Die Aktionskonferenz wird veranstaltet vom bundesweiten Bündnis NoPasarán! http://www.no-pasaran.mobi/

Neues vom Berliner mg-Prozess

Im Berliner mg-Prozess gegen unsere drei Genossen Axel, Florian und Oliver tut sich gerade einiges. Vor der Osterpause kam heraus, dass das BKA bei der Militanzdebatte in der Interim mitmischte und dies verheimlichen wollte (siehe Artikel im neuen AK: http://einstellung.so36.net/de/ps/1374 ).

Block Nato! Protest und Widerstand in Strasbourg

Trotz Ausnahmezustand Blockaden und Demonstrationen in der Stadt

Block Nato!Der Protest und Widerstand gegen die NATO wurde in Strasbourg sichtbar. Trotz eines ungeheuren militärischen und polizeilichen Ausnahmezustands beiderseits des Rheins gelang es zehntausenden Menschen ihre Ablehnung des Kriegsbündnisses zu manifestieren. Auch wenn das weithin sichtbare Fanal dieser Ablehnung die brennenden Gebäude am Pont de'l Europe waren, begann alles in den frühen Morgenstunden: Hunderten gelang in die Stadt zu kommen und im Norden und Süden des Hochsicherheitszone um den NATO-Tagungsort Zufahrtstraßen zu blockieren. Unter Beschuss von Tränengas, Gummigeschossen und Blend-Schock-Granaten setzte sich Block Nato! über das Demonstrations- und Versammlungsverbot hinweg und schuf über Stunden eine Präsenz des Anti-Nato-Protestes in der Stadt. (Strasbourg - nördliche Blockade, NATO-ZU: Eine erfolgreiche gewaltfreie Blockade in Straßburg inmitten von Gewalt, Ungehorsam im CS-Nebel Ein Blick auf BLOCK NATO und die Proteste in Strasbourg)

In stundenlangen Anstrengungen gegen massivste Polizeigewalt gelang es weiteren Block Nato!-Fingern die südlichen Absperrungen bis an die Brücken der L'Ill zu überwinden und zu durchdringen und sogar in kleinen Gruppen noch in die Stadt zu kommen. Es gelang nicht, effektive Massenblockaden der Zufahrtswege zum Nato-Gipfel zu realisieren. Die Direktive von Sarkozy und der Nato, sicherzustellen, dass kein Protest in der Stadt sichtbar werden darf, konnte allerdings ausgehebelt werden.

"BlockNato ruft zur Teilnahme an der internationalen Demo auf. Unsere Blockaden waren ein hart errungener und international medial wahrgenommener Protest". (Eine der letzten Messages über den Block Nato!-SMS-Ticker gegen Mittag)

040409antikap01_0.jpgDie französische Polizei sperrte den für die Aktivist/innen des Antikapitalististischen Blocks aus Richtung Anti-Nato-Camp und für die aus Frankreich kommenden Demonstrant/innen zugesagten freien Zugang am Pont Vaubon zum Kundgebungsort der internationalen Großdemonstration. Angesichts dieser Provokation und nach dem stundenlangen Tränengas-Beschuss wurden die Block Nato!-Aktivitäten im Süden der Stadt eingestellt. Was immer die französische Polizeiführung geritten haben mag, es war klar, dass diese Verweigerung des Zugangs zur Demonstration nicht akzeptiert werden wird. In einem heftigen Kampf konnte die Brücke am Pont Vaubon zum Kundgebungsort geöffnet werden. Es gelang allerdings nicht, diese Brücke dann für die anschließende Demonstration in die Stadt offen zu halten.

Demonstration muss in Innenstadt und in die Nähe des NATO-Gipfels führen

Bündnis Antikapitalistischer Block protestiert gegen Auflagen für Großdemonstration am Samstag in Strasbourg und verurteilt massive Gewalt von seiten der Sicherheitskräfte

Vor Beginn der internationalen Demonstration verweigert die Präfektur immer noch eine angemessene Route durch Strasbourg zum Nato-Tagungsort. Stattdessen soll sie dem Willen der französischen Behörden entsprechend im "Niemandsland" zwischen Strasbourg und Deutschland auf einer fast menschenleeren Insel mit Hafenanlagen laufen. Der Antikapitalistische Block, zu dem auch die Interventionistische Linke (iL) aufruft, widerspricht diesem Ansinnen und verweist darauf, dass bereits seit den frühen Morgenstunden gegen die Aktivist/innen von Block Nato! mit Massiver Gewalt vorgegangen wird.
Presseerklärung des Bündnis Antikapitalistischer Block auf der Internationalen Großdemonstration „No to NATO! – No to WAR!“

Unbedingt mitnehmen

Mitbringen:

- Gute Laune
- Gültigen Personalausweis
- Kleingeld zum Telefonieren / Telefonkarte
- Regenschutz, wetterfeste Kleidung und feste Schuhe
- Warme Sachen & Wechselkleidung
- Thermodecken / Isomatten
- Wasser
- Heißgetränke (Thermoskanne)
- Verpflegung für den Tag, Energiespendende Nahrung
- Notizzettel und Stift (evtl. für ein Gedächtnisprotokoll)

Block NATO! Informationen

block-nato-now.jpg
www.block-nato.org

Karten: Strasbourg, Baden-Baden und die Zonen

Hier ein wenig Kartenmaterial, das helfen soll sich zurechtzufinden:

Karten mit Raster - z.B. bei Hinweisen an den EA, Infotelefonen, für die Kommuniskation untereinander:
blockade_strasbourg.pdf (981.18 KB)
und hier die Karte der Infopoints: http://linksunten.indymedia.org/de/node/1831

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