Anti-AKW
Henrik Paulitz: „Atomausstieg und die Soziale Frage“
25 Jahre nach Tschernobyl sind die Atomreaktoren von Fukushima seit nun über zwei Monaten völlig außer Kontrolle.
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Unter der Überschrift "Schweigen nach dem Störfall" setzt sich Florian Schmid im "Neues Deutschland" (ND) mit dem Verhalten und Auftreten linker Gruppen nach der AKW-Kattastrophe in Japan auseinander.
Fukushima heißt: Alle AKWs abschalten!
Am Samstag, 26. März finden in Berlin, Hamburg, Köln und München bundesweit Großdemonstrationen für den sofortigen Atomausstieg statt. Aufrufen tun dazu verschiedene Gruppen, Organisationen und Netzwerke. Im Aufruf heisst es: "Aus der Katastrophe im AKW Fukushima müssen jetzt Konsequenzen gezogen werden: Wir dulden keine Beschwichtigungen, die AKWs müssen jetzt endgültig vom Netz!".
Berlin - 12 Uhr - Potsdamer Platz
Hamburg - 12 Uhr - Moorweide
Köln - 11 Uhr - Neumarkt ( Aufruf )
München - 14 Uhr - Odeonsplatz
Von Kühl- und Schweinesystemen
Nach dem Erdbeben und Tsunami der atomare GAU? Die dramatischen Nachrichten der Katastrophe in Japan reißen nicht ab. Atomkraftwerke explodieren und selbst nach Mitteilung der japanischen Regierung ist es in zwei Atomreaktoren bereits „teilweise zur Kernschmelze“ der Brennstäbe gekommen sei. Hochgiftiges Plutonium in nicht bekannter Größenordnung wurde freigesetzt. Die Sicherheitszonen um die AKWs müssen evakuiert werden und hunderttausende Menschen sind auf der Flucht vor der Gefahr weiterer Explosionen und eines Super GAU. Es wird damit gerechnet, dass der radioaktive Fallout möglicherweise auf die 30 Millionen-Stadt Tokio niedergeht, ohne, dass überhaupt nur die Chance einer Evakuierung besteht.
In mehreren Städten gab es bereits spontane Kundgebungen und Demonstrationen, um die Solidarität mit den Menschen in Japan, aber auch die Wut über die verbrecherische Atompolitik auszudrücken. Gruppen aus der Interventionsitischen Linken (iL) beteiligen sich. Hier die bisherigen Flugblätter aus einzelnen Städten.
Jetzt fällt die Entscheidung!
Auch wenn Umweltminister Norbert Röttgen um den heißen Brei herum redet: Die schwarz-gelbe Bundesregierung will die Laufzeiten der Atomkraftwerke massiv ausweiten. Doch spätestens seit Tschernobyl ist die Unbeherrschbarkeit der Atomtechnologie offensichtlich und die ungelöste Entsorgungsproblematik seit dem Asse-Skandal nicht mehr zu verheimlichen.







