Kurdistan

No Justice - No Peace, Rede auf dem Mesopotanischen Sozialforum (MSF)

Interventionistische Linke (Il) und FreundInnenkreis von Andrea Wolf zur Aufklärung des Kriegsverbrechens vom 23. Oktober 1998 in Keleh/Catak bei Van in Kurdistan

No Justice - No Peace, Rede auf dem Mesopotanischen Sozialforum (MSF)

Interventionistische Linke (Il) und FreundInnenkreis von Andrea Wolf zur Aufklärung des Kriegsverbrechens vom 23. Oktober 1998 in Keleh/Catak bei Van in Kurdistan

„Ich würde mir wünschen, dass es in den Metropolen Bewegungen gäbe, die diesen Krieg angreifen, unmöglich machen. Einfach den Nachschub kappen. Ich weiß, es ist angesichts des Zustands in den Metropolen utopisch. Auch auf längere Sicht wird es so bleiben. Schade, das wäre was. Eine militante Bewegung, die die Kriegsmaschine lahmlegt.“
Diese Sätze schrieb unsere Freundin und Genossin Andrea Wolf / Ronahi am 1. Mai 1997 in den Bergen Kurdistans. Kurz vor einer großen Mobilmachung der türkischen Armee.

Rüstungsexporte weltweit stoppen

Aufruf zum 2. Aktionstag TATORT Kurdistan am 1. September 2011

Die Kampagne TATORT Kurdistan möchte mit ihrem 2. bundesweiten Aktionstag ein Zeichen gegen Rüstungsexporte und die damit einhergehenden Menschenrechtsverletzungen setzen.

Andrea Wolf: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte in Strasbourg verurteilt die Türkei

Libertad! begrüßt das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gegen den türkischen Staat im Falle des bis heute nicht geklärten Todes von Andrea Wolf

Andrea Wolf, die Gründungsmitglied unserer Initiative Libertad! war, hatte sich Mitte der 90er Jahre der kurdischen Befreiungsbewegung angeschlossen. Nach Aussagen von Augenzeug/innen war sie im Oktober 1998 von türkischen Militärs nach einem Gefecht lebend gefangen genommen, misshandelt und hingerichtet worden. Die türkische Regierung hat sich – wie jetzt in dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte bestätigt – nie ernsthaft um eine Aufklärung der Todesumstände bemüht, geschweige denn die Täter zur Verantwortung gezogen. Wir hoffen, dass dieses Urteil ein Schritt hin zur offiziellen Untersuchung der tatsächlichen Vorgänge sein wird.

Kampagne TATORT Kurdistan

von Rüstungsexporten, Kreditvergaben bis hin zu Giftgas und anderen Aktivitäten deutscher Unternehmen in Kurdistan

tatort_kurdistan_0.pngBei der Kampagne "TATORT Kurdistan" geht es darum, die Rolle deutscher Unternehmen und der deutschen Regierung im Krieg in Kurdistan sichtbar zu machen. Thematisiert werden sollen z.B. Rüstungsexporte, Rückführabkommen von Flüchtlingen oder Investitionen in Energieprojekte. Ziel der Kampagne ist es darüber hinaus, sowohl die
Kriegssituation in Kurdistan nach jahrelangem Schweigen wieder in die Öffentlichkeit zu
bringen, als auch verschiedene Akteure antimilitaristischer linker Politik zu diesem Thema zusammenzubringen.

Am 8.5. hat die Kampagne mit einer Aktion am Brandenburger Tor begonnen:
http://de.indymedia.org./2010/05/280802.shtml

Am 1.9.10 wird es einen dezentralen bundesweiten Aktionstag geben und Veranstaltungen zum Thema im Vorfeld. Auf der Webseite findet ihr Hintergrundinfos und alle weiteren Termine: http://tatort-kurdistan.blog.de.

Wir würden uns freuen, wenn die Kampagne von Gruppen oder auch Einzelnen in wie außerhalb der IL aufgegriffen wird.
Hier der Aufruf:

krisentranspi_ffm_500.jpg
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