sonstiges
Nachlesen statt Vorlesen!
Gestern, am Dienstag den 17.4., hat Kristina Schröder (aktuelle Familienministerin, CDU) ihr gerade erschienenes Buch in Berlin vorgestellt. Veranstaltet wurde das ganze vom Pieper-Verlag und der Buchbox, einer Buchladenkette aus Berlin. Die Veranstaltung war gut besucht: von den ca. 100-150 Teilnehmenden waren deutlich mehr als die Hälfte eindeutige Kritiker_innen von der Ministerin und ihren Positionen.
Mit dem Buch, das den erstaunlichen Titel „Danke, emanzipiert sind wir selber“ trägt, will die Familienministerin, die auch für das Ressort „Frauen“ zuständig ist, ihren Kampf gegen Feminismus und eine emanzipatorische Geschlechterpolitik fortzuführen. Für Schröder bedeutet Feminismus vor allem „Umerziehung“ und damit möchte sie nichts am Hut haben. Statt dessen ist sie der Meinung, jede Frau sollte selbst entscheiden können, ob sie arbeiten geht oder nicht, ob sie ihre Kinder in die Kita schickt oder nicht und ob ihr Mann sich an der Kinderbetreuung beteiligt oder nicht. Bezüglich des letzten Punktes hinge es vor allem von den Frauen ab, ob sie die Männer auch zum Zuge kommen lassen. Wie sollte es auch anders sein: Alles eine Frage von Wahlfreiheit. Und wenn dann sind Frauen selbst schuld. In diesem Punkt versteht sich Schröder sogar mit der Buchautorin Bascha Mika. Na wunderbar! Dass Entscheidungen nicht in einem luftleeren Raum stattfinden, sondern von Ressourcen und Gelegenheiten beeinflusst werden und diese in der Gesellschaft nun mal sehr ungleich verteilt sind, will die Ministerin nichts wissen.
Kritik des Anti-Faschismus der SED
Hallo!
Ich habe die Ergebnisse meiner zeithistorischen Forschungsarbeit u.a. im Text "Kritik des Anti-Faschismus der SED" zusammen gefasst, und möchte euch bitten ihn zu veröffentlichen.
Venceremos
Harry Waibel
Protokoll der Offenen Arbeitskonferenz der IL, Marburg, 25. – 27. 4. 2008
Protokoll der Offenen Arbeitskonferenz der IL, Marburg, 25. – 27. 4. 2008
Übernachten
Wir bemühen uns für alle Teilnehmer/innen der iL-Konferenz Schlafplätze zu organisieren und bitten euch deshalb uns unbedingt mitzuteilen, ob - und wenn ja, wieviele - Plätze ihr braucht.
G8-Broschüre der iL von Stiftung Buchkunst ausgezeichnet
Die Stiftung Buchkunst zeichnete im Dezember 2007 unsere Broschüre "G8: Die Deutung der Welt. Kritik, Protest, Widerstand" im Wettbewerb "Die schönsten deutschen Bücher 2007" aus. 1.056 Bücher von 467 Einsendern nahmen dieses Jahr am Wettbewerb der Stiftung Buchkunst teil. Siehe: http://www.stiftung-buchkunst.de.
Die Auszeichnung erfolgte in der Kategorie:
G8Xtra Nr. 3: Charme und Weltoffenheit
„Zu Wasser, in der Luft ... oder am liebsten immer Russland“ soll ein hochrangiger Regierungsvertreter am Rande des letzten Gipfels in St. Petersburg einem Journalisten auf die Frage nach der besten G8-Location geantwortet haben. Denn bei Putin lief es wie geschmiert. Keine Kostendebatte, keine Demonstrationsfreiheit, kaum GipfelgegnerInnen, viel Einschüchterung und nicht wenige Festnahmen.








