Hier findet ihr einen Überblick über Veranstaltungen und Aktionen im Vorfeld der Afghanistankonferenz "Petersberg II" in den iL-Städten.
*Berlin:
Mobilisierung nach Bonn - Veranstaltung des Berliner Bündnis gegen die Afghanistan-Kriegskonferenz [1]
30.11.2011 | 19 Uhr | SO36, Oranienstrasse 190, Berlin
Veranstaltung des Berliner Bündnisses mit Said Mahmoud Pahiz (linker Aktivist aus Kabul), Claudia Haydt (Informationsstelle Militarisierung) und einer Aktivistin aus der Vorbereitung.
*Düsseldorf:
Mobi-Veranstaltung Proteste gegen die Afghanistankonferenz "Petersberg II"
15.11. | 19:30 | Linkes Zentrum "Hinterhof" [2], Corneliusstraße 108, Düsseldorf
Kommt zu unserer Mobi-Veranstaltung und erfahrt mehr über die Hintergründe zum Afghanistankrieg, zu 10 Jahre “Krieg gegen den Terror” und unsere Positionen für eine antimilitaristische und internationalistische Linke. Ihr bekommt von uns auch die letzte Infos zu den Protesten und vor allem zu unserem Internationalistischen Block auf der Demo am 3. Dezember.
*Frankfurt/Main:
Kundgebung: Krieg beginnt hier - Gegen Afghanistankonferenz
18.11.2011 | 17:00 | Willy-Brandt-Platz, Frankfurt
solidarisiert euch mit dem internationalistischen Kampf gegen imperialistische Kriege und Kapitalismus.
Das zehnte Jahr in Folge sind wir nun Zeugen eines Krieges der Nato-Länder gegen das afghanische Volk: Zivile Opfer sind an der Tagesordnung, das Land liegt in Schutt und Asche, die Situation der Frauen hat sich keineswegs verbessert, wer kann verlässt das Land, um dem Terror der Nato-Truppen und der Taliban zu entkommen. Für das Jahr 2011 zählt das UNHCR die meisten Flüchtlinge weltweit aus Afghanistan und Somalia. Ungefähr 3 Millionen afghanische Flüchtlinge schaffen es gerade mal in die Nachbarländer Iran und Pakistan. Deutschland undandere Krieg führende Nationen können sich dabei geringer Flüchtlingszahlen erfreuen. Die Festung Europa bleibt für die meisten Opfer ihrer brutalen Kriegspolitik unerreichbar. >> weiter [3]
*München:
Mobi-Veranstaltung zu den Aktionstagen in Bonn
17.11. | 19:30 | Sunny Red (Feierwerk), München
Mehr Infos zur Kampagne "War starts here. [4]" in München. Die Veranstaltung findet am Abend nach dem Bildungsstreik statt.
*Münster:
Informationsveranstaltung: "Sie reden vom Frieden, Sie führen Krieg!"
17.11. | 20:00 | Club Courage [5], Friedensstraße 42 (Hinterhof), Münster
Das Münsteraner Protestbündnis gegen "Petersberg II" veranstaltet einen Vortrag mit Diskussion mit einem Referenten der Interventionistischen Linken.
*Nürnberg:
Aktionstag gegen Krieg und Militarisierung
19.11. | 12:00 | Hallplatz, Nürnberg
Demonstration "Krieg beginnt hier - Kriegsprofiteuren das Handwerk legen" [6]
19.11. | 15:00 | Hallplatz, Nürnberg
Seit 10 Jahren führt die NATO mit deutscher Beteiligung in Afghanistan Krieg mit verheerenden Folgen: Steigende Opferzahlen unter der Zivilbevölkerung von Jahr zu Jahr, zerstörte Infrastruktur, sinkende Lebenserwartung. Ihre Kriegseinsätze überall auf der Welt, egal ob in Afghanistan oder Libyen nennen sie „humanitäre Interventionen“, „Schutz für die Zivilbevölkerung“, „Kampf gegen den Terror“. Gemeint ist jedoch immer etwas anderes: Es sind die eigenen wirtschaftlichen, machtpolitischen und (geo)strategischen Interessen der mächtigen kapitalistischen Staaten, die Rohstoffsicherung und der freie Zugang zu gewinnbringenden Märkten und Handelswegen, die die Ursache für Krieg und Zerstörung sind. In Zeiten zunehmender globaler Konkurrenz und Krisen wird es zunehmend weltweite Kriegseinsätze geben – mit immer mehr deutschen Waffen und immer öfter auch mit deutscher Beteiligung.
Und damit beginnt der Krieg hier.
Mehr dazu in der Nürnberger Zeitung radical left [7] zum Schwerpunktthema Antimilitarismus.
