Prima Klima

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Reclaim Power – am 16.12. wird die Klimakonferenz unterbrochen

AktivistInnen wollen mit der Aktion "Reclaim Power" am 16. Dezember die Klimakonferenz zur Klimavollversammlung "Peoples Assembly" machen.

Kurz vor Beginn des UN-Klimagipfels trafen sich am Wochenende AktivistInnen des Netzwerks Climate Justice Action in Kopenhagen. Seit anderthalb Jahren plant das Netzwerk, zusammen mit Organisationen und Bewegungen aus der ganzen Welt, am 16. Dezember die Klimakonferenz zum Stillstand zu bringen.

Kommt zur Aktionswoche in Kopenhagen vom 11. - 18. Dezember 2009!

Fr 11. Dez "Our Climate! Not Your Business"
Direkte Aktionen zur Störung des Business-Day der COP15

Sa 12. Dez Block „System change –Not climate change!“ & Antikapitalistischer Block auf der Großdemo

So 13. Dez "Hit the production!"
Aktionen gegen die CO2-Industrie, Blockade des Hafens, Aktionen gegen Schweinemast

Mo 14. Dez "No borders! No climate refugees!"
Aktionstag gegen Grenzregime

Di 15. Dez "Growing Resistance"
Aktionstag globale Landwirtschaft

Mi 16. Dez "RECLAIM POWER"
Sturm auf den Gipfel und Klimavollversammlung

Fr 18. Dez "COP – Flop"
Demo und direkte Innenstadtaktionen zum Abschluss der COP15

aktuelles wetter.info (heute)


Kopenhagen-Mobilisierungs- und Infoveranstaltungen
Nicht alle Veranstaltungen werden von IL- Gruppen organisiert

05.11. Bad Oldesloe: Inihaus, Turmstraße 14a, 19:30
10.11. Norderstedt: Spectrum Kino, Rathausallee, 20:00, Film, Avanti
11.11. Mainz: Philosophicum Raum P3, Uni, 18:30
12.11. Lüneburg: AStA-Wohnzimmer, Uni Campus, 20:00
15.11. Potsdam: Black Fleck, Zeppelinstraße 26, 18:00
17.11. Hamburg: Werkstatt 3 Seminarraum, Nernstweg 32-24, 19:30, RLS & Avanti
21.11. Bremen: Hbf, ab 11:00, Umsonstfahrtag & Demo
22.11. Berlin: Statthaus Böcklerpark, 14:00-20:00, Aktionstraining, FelS
24.11. Lübeck: CVJM, Große Petersgrube 11, 19:30, Avanti
25.11. Kiel: Pumpe (Galerie), Haßstraße 22, 19:00, attac
25.11. Bad Segeberg: HaK, Lübecker Str. 85, 19:30
26.11. Bremen: Infoladen, St. Pauli Straß 10-12, 20:00
27.11. Köln: Naturfreundehaus Köln Kalk, Kapellenstr. 9A, 19:30, IL & attac
28.11. Berlin: Statthaus Böcklerpark, 14:00-20:00, Aktionstraining, FelS
30.11. Frankfurt a.M.: Café ExZess, Leipziger Straße 91, 20:00
30.11. Flensburg: Volksbad, Schiffbruecke 67, 19:30, wug & Avanti
08.12. Berlin: Kato, U Schlesisches Tor, 19:30, FelS & Avanti
13.01. Hamburg: Buttclub, Hafenstraße 126, 19:00, Nachbereitung

Für ein ganz anderes Klima – Die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen unsicher machen!

Aufruf der Interventionistischen Linken (iL)

klimagerechtigkeit_0.png Kapitalismus heißt Krise. Aber eben nicht nur Wirtschaftskrise, sondern auch ökologische Krise und Klimakrise – weltweit. Während es endlich gesellschaftlicher Konsens scheint, dass die aktuelle Klimakrise menschengemacht ist, wird unterschlagen, dass ihr Ort nicht der schmelzende Gletscher ist, sondern die kapitalistische Warenproduktion.
Die gegenwärtigen Wachstumsraten sind und waren nur durch den Einsatz fossiler Energie zu erzielen. Kein Wunder also, dass die Industriestaaten die Hauptverantwortlichen für die Treibhausgasemissionen sind. Der Klimawandel ist dabei beileibe kein rein ökologisches Problem. Er verstärkt die bestehenden Ungleichheiten des globalen Kapitalismus, er potenziert die negativen Folgen von (neo)kolonialer Ausbeutung, kriegerischen Auseinandersetzungen, patriarchaler Arbeitsteilung und Ressourcenplünderung.

Vom 7.-18.12.2009 findet in Kopenhagen die 15. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention statt (COP 15). Ziel ist es, ein Nachfolgeabkommen für das 1997 verabschiedete und 2005 in Kraft getretene Kyoto-Protokoll zu beschließen.


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Hier der Aufruf als PDF-Dokument zum runterladen: KopenhagenIL_web.pdf (1.8 MB)


We don´t need a weatherman to know which way the wind blows. . .

Aufruf der ALB zu Kopenhagen

Plakat Climate will Change"I grew from Babylon soil, born to consume and destroy./
I know that cash is king, I breath cocaine, bleed oil./
Made to rise above all, success' my ultimate goal./
I'm a do what it takes, and bring you down if a fall./
Handle my business with war, attack the poor, while praising the lord./
Raised to be raw, but act polite - for the show./
Let the cameras roll, I got no doubts or regrets./
Live off thousands of deaths, keep no promises - only threats/

We don´t need a weatherman to know which way the wind blows. . .

Anfang Dezember treffen sich in Kopenhagen Unterhändler, Minister, Staats- und Regierungschefs, um im Rahmen der 15. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention (COP 15) ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll auszuhandeln. Dort soll entschieden werden über das „Wie weiter?“. Dabei werden sie versuchen mit dem Hinweis auf Dringlichkeit ein „Weiter so“ mit grünem Anstrich durchzudrücken. Es geht bei diesem Treffen nicht nur um die Diskussion über irgendwelche „Klimaziele“, vielmehr wird hier der Grundstein für den gesamten Umbau des kapitalistischen Wirtschaftssystems gelegt. Dabei werden die Interessen der Mehrheit mit Füßen getreten. Deshalb gilt es ihr Treffen zu belagern, zu stürmen, es öffentlich zu delegitimieren.

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href="http://vimeo.com/4671694">WACH AUF, RASTE AUS — DANN SETZ DICH IN BEWEGUNG! from Leo Murray on Vimeo.


Links:
Climate Justice Action (CJA) — Internationales Protestbündnis: www.climate-justice-action.org
Never Trust a Cop (NTAC) — Autonomes Protestbündnis: http://nevertrustacop.org/
Klima!Bewegungsnetzwerk — Bundesweites Protestbündnis: http://klima.blogsport.de/
Interventionistische Linke: http://www.dazwischengehen.org/