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Druckfrisch: iL-Zeitung DAZWISCHENGEHEN

Auf zu Blockupy Frankfurt

titelseite_200.pngPünktlich zum 1. Mai erscheint mal wieder eine iL-Zeitung. Anderes Format und viel mehr Farbe. Aber inhaltlich dreht sich alles um Blockupy Frankfurt: Tausend Gründe für die Mobilisierung und noch mehr, gegen die autoritäre Krisenpolitik von Bundesregierung, Europäischer Kommission, IWF und EZB auf die Straße zu gehen und international solidarisch zu handeln.
Aus dem Inhalt: take the square!/ WeltWeit gegen Krise, Krieg und Kapital - Das "Making Of" der Euro-Krise - Krise Krankheit Widerstand / die aktuelle Finanzkrise macht den Alltag unerträglich, für alle - griechenland wird kaputt gespart - John Holloway: Von Verzweiflung und Hoffnung - Demokratie ohne Alternativen - Mehr radikale Demokratie wagen - Arabischer Frühling und globale reale Demokratie - die eroberte Agora, ein BrieF vom Tahrir-Platz - Steht uns solidarisch zur Seite! Ein Brief aus der syrischen Revolution

Der Text von John Holloway "Von Verzweiflung und Hoffnung" konnte in der zeitung nur gekürzt veröffentlicht werden. Hier die vollständige Fassung: John Holloway: Von Verzweiflung und Hoffnung

Download: Dazwischengehen, Mai 2012 (2,4MB)

John Holloway: Von Verzweiflung und Hoffnung

An all die aus der Reihe Tanzenden dieser Welt, an uns alle, die wir uns nicht mit dem Ende der Menschheit zufriedengeben:

Mehr denn je schaut die Welt gleichzeitig in zwei Richtungen.

Dazwischengehen

Neue Zeitung der interventionistischen Linken (iL) zum 1. Mai erschienen

iL-Zeitungstitel 01.05.2010Pünktlich zum 1. Mai haben wir die Zeitung "Dazwischengehen" herausgebracht: Täglich kämpfen gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Verschiedene Artikel versuchen die Bedingungen und Möglichkeiten dazu aufzuschlüsseln. Es finden sich folgende Artikel: Land in Sicht / Anmerkungen zu den bestehenden Bedingungen - Sand im Getriebe der Ausbeutung / Lohnarbeit ist kein ZuckerSCHLECKERn - Die Stadt gehört allen – Nutzung städtischen Raums / Nutzung städtischen Raums - Mobilität für alle! / Das Sozialticket ist ein Schritt - Jetzt fällt die Entscheidung! / Massenblockaden für eine andere Energiepolitik - Kapitalismus macht krank! / Kopfpauschale verhindern! Kostenlose Gesundheitsversorgung für alle! - Für eine feministisch-emanzipatorische Krisenintervention! - Heldengedenken am 1. Mai? / Propagandaoffensive Gewerkschaften im Visier der Inneren Mobilmachung - Propagandaoffensive / Der Kampf der Bundesregierung gegen »Linksextremismus« - Dresden, Köln, Jena, Leipzig. Wie weiter?

.pdf-Version der Zeitung

Hier das Editorial:

Land in Sicht
Anmerkungen zu den bestehenden Bedingungen

Wir hatten uns schon so gefreut. Auf das Ende des Kapitalismus. Aber das sollte dann doch nicht sein – vorerst. Schade eigentlich. Gerettet haben den Kapitalismus massive staatliche Notprogramme, nicht die »Selbstheilungskräfte des Marktes«. Doch hat die Abkehr von der seit Jahrzehnten propagierten Doktrin des Neoliberalismus der Linken nicht in die Hände gespielt. Der Widerstand blieb schwach. Der Parole »Wir zahlen nicht für eure Krise« folgten keine Taten, jedenfalls nichts Handfestes. Bis jetzt.

Land in Sicht

Anmerkungen zu den bestehenden Bedingungen

Wir hatten uns schon so gefreut. Auf das Ende des Kapitalismus. Aber das sollte dann doch nicht sein – vorerst. Schade eigentlich. Gerettet haben den Kapitalismus massive staatliche Notprogramme, nicht die »Selbstheilungskräfte des Marktes«. Doch hat die Abkehr von der seit Jahrzehnten propagierten Doktrin des Neoliberalismus der Linken nicht in die Hände gespielt.

Sand im Getriebe der Ausbeutung

Lohnarbeit ist kein ZuckerSCHLECKERn

Schon lange ist Schlecker für den miesen Umgang mit seinen Beschäftigten berüchtigt. Nun will das Unternehmen mit neuen XL-Filialen gegenüber der Konkurrenz verlorenen Boden wettmachen und treibt dabei die schikanösen Ausbeutungsmethoden auf die Spitze.

Mobilität für alle!

Das Sozialticket ist ein Schritt

Für alle Menschen ist es wichtig, sich in ihren Städten und Gemeinden frei bewegen zu können: zu FreundInnen, zu Veranstaltungen oder zum Arzt. Gerade Menschen mit wenig Geld sind auf Hilfs- und Beratungseinrichtungen angewiesen. Sie müssen zu Ämtern und Behörden. Doch immer mehr Menschen können sich Mobilität nicht mehr leisten.

Die Stadt gehört allen – Nutzung städtischen Raums

»Nicht nur in Hamburg, sondern weltweit organisieren und vernetzen sich soziale Bewegungen unter dem Motto ›Recht auf Stadt‹. Dieses Recht wird nicht erteilt, es gehört allen – unabhängig von sozialer oder nationaler Zugehörigkeit. Wenn wir uns das Recht auf Stadt nehmen, verändert sich nicht nur die Stadt: Es verändern sich unsere Bezugspunkte, Beziehungen und Begegnungen.

12. Juni 2010 : Auf die Straße in Berlin und Stuttgart

»Wir zahlen nicht für eure Krise« +++ Im März 2009 demonstrierten in Berlin und Frankfurt am Main Zehntausende unter diesem Motto. Das danach entstandene gleichnamige bundesweite Bündnis ruft nun zusammen mit anderen für den 12. Juni erneut dazu auf, auf die Straße zu gehen.

Kapitalismus macht krank!

Kopfpauschale verhindern! Kostenlose Gesundheitsversorgung für alle!

In der schwarz-gelben Regierungskoalition wird derzeit das endgültige Aus der paritätischen Krankenversicherung vorbereitet. Dabei soll die »Entkoppelung der Gesundheitskosten von den Lohnzusatzkosten« durchgesetzt werden. Das bedeutet, dass die Versicherten zukünftig die Kostensteigerungen im Gesundheitssystem allein tragen sollen.

Jetzt fällt die Entscheidung!

Massenblockaden für eine andere Energiepolitik

Auch wenn Umweltminister Norbert Röttgen um den heißen Brei herum redet: Die schwarz-gelbe Bundesregierung will die Laufzeiten der Atomkraftwerke massiv ausweiten. Doch spätestens seit Tschernobyl ist die Unbeherrschbarkeit der Atomtechnologie offensichtlich und die ungelöste Entsorgungsproblematik seit dem Asse-Skandal nicht mehr zu verheimlichen.

Für eine feministisch-emanzipatorische Krisenintervention!

Seit Ausbruch der weltweiten Wirtschaftskrise wird darüber spekuliert, ob frau Gewinnerin oder Verliererin der Krise ist. Hier soll es aber nicht darum gehen, ob Frauen die besseren FondsmanagerInnen sind oder die Telekom-Quote und Diversity Management das Versprechen der Gleichstellung nun endlich mehr oder weniger einlösen oder warum sie dies nicht tun.

Karawane-Festival

Unter dem Titel »Vereint gegen koloniales Unrecht. In Erinnerung an die Toten der Festung Europa« findet vom 4.-6. Juni 2010 in Jena ein von der »Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen« initiiertes Festival statt.

Heldengedenken am 1. Mai?

Propagandaoffensive Gewerkschaften im Visier der Inneren Mobilmachung

Reinhold Robbe, Wehrbeauftragter des Bundestages, will seit Längerem Kirchen, Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften für die Akzeptanz von SoldatInnen im (Kriegs-)Einsatz einspannen. Anfang des Jahres konkretisierte er vor der Wunstorfer Reservistenkameradschaft seine Ideen.

Propagandaoffensive

Der Kampf der Bundesregierung gegen »Linksextremismus«

Die schwarz-gelbe Bundesregierung will den Kampf gegen Rechtsextremismus auf die Felder »Linksextremismus« und »Islamismus« ausweiten. Das Ziel dabei ist klar: In Zeiten der Krise soll durch eine Gleichsetzung von Nazis und Linken jede linke, sozialistische und antikapitalistische Perspektive systematisch diskreditiert werden.

Dresden, Köln, Jena, Leipzig. Wie weiter?

Nach der erfolgreichen Blockade des Neonaziaufmarschs in Dresden am 13. Februar 2010 soll Bilanz gezogen werden. Dafür trifft man sich vom 28. bis zum 30. Mai 2010 in Jena zu einer Bilanz- und Strategiekonferenz. Gruppen und Aktive aus der Interventionistischen Linken unterstützen diese Konferenz, beteiligen sich und rufen zur Teilnahme auf.

Block NATO now!

Endspurt – nur noch wenige Tage bis zu den Protesten (NoNato-Xtra 2)

NoNato2s1-250_0.jpgKnapp vor dem Nato-Gipfel haben wir die zweite Ausgabe unserer NoNato-Zeitung herausgebracht. Wieder massenhaft zum Verteilen, z.B. auf den 28. März-Demos in Berlin und Frankfurt/Main - und natürlich auch in Strasbourg während der Gegenaktivitäten. Denn die Zeitung ist zweisprachig, deutsch und französisch. Sie enthält einen Informationsteil, mit wichtigen Adressen, Telefon-Nummern, Karten und die Daten unseres Protestes.
NoNATO02: Ausgabe zum Ansehen (pdf, 1.61 MB)

Hilfe! Hilfe! Hilfe! Die Piraten kommen

Anmerkungen inmitten der Krise (NoNato-Xtra 1)

NoNato1s1-500_0.jpg Zum Antikapitalistischen Ratschlag erschien die neue Ausgabe der Zeitung der Interventionistischen Linken - als Mobilisierungszeitung gegen den Nato-Gipfel 2009 Anfang April in Baden-Baden / Strasbourg. Deshalb steht das im Mittelpunkt, was auch im April im Mittelpunkt stehen wird: der Protest auf den Straßen - und die Aktivitäten, die das vorbereiten. Zum Beispiel antimilitaristische Aktionstage gegen Commerzbank, DHL/Deutsche Post und Bundeswehr.
Natürlich finden sich in der Zeitung auch Anmerkungen zum Zusammenhang von Krise und Krieg. So von Karl-heinz Roth und der Redaktion: „Hilfe, die Piraten kommen“.
Zu den einzelnen Artikeln: Übersicht . Hier die Ausgabe iL-Zeitung NoNato1_web.pdf (366.18 KB)

Kapitalismus, Krise, Krieg

Anmerkungen und Überlegungen von Karl Heinz Roth (NoNato-Xtra 1)

NoNato1s2-250_0.jpgWie ist der Zusammenhang von Krieg und Krise zu denken? Karl Heinz Roth hat jüngst ein umfangreiches Exposé vorgelegt, in dem er die Krisenzyklen des 19. bis 21.

Vor Ort auf die Straße: Aktionstage!

7.2. / 14.3.: DHL und Commerzbank (NoNato-Xtra 1)

NoNato1s3-250_0.jpgDie Diskussion ist wahrscheinlich so alt, wie es Gipfel aller Art und die Proteste dagegen gibt. Wie lässt sich der Schwung großer Protestevents in die Niederungen des politischen Alltags retten?

Proteste gegen die SiKo

Krieg ist ihre Antwort auf die Krise (NoNato-Xtra 1)

Die PolitikerInnen, Militärs und Rüstungsindustriellen, die sich jährlich in der Isar-Metropole treffen, stoßen weiterhin auf Widerstand: Für den 7. Februar kündigt das Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz bereits zum achten Mal eine antimilitaristische Demonstration an.

Im April, da geht was

Die Planungen für den 3./4. April 2009 in Baden-Baden, Kehl und Strasbourg (NoNato-Xtra 1)

NoNato1s4-250_0.jpgIhre Vorbereitungen (laut gewöhnlich gut informierten Quellen)

G8Xtra Nr. 4: Kapitalistische Klimapolitik

Interview mit Chris Methmann, Mitglied des Koordinierungsrates von attac Deutschland.

Die Bundesregierung sich als Ausrichterin des G8-Gipfels wie auch innerhalb der EU-Ratspräsidentschaft mit dem Klimaschutz. Wie ist das zu bewerten?

G8Xtra Nr. 4: G8 – Motor der globalen Erwärmung

Mehr kalte Schulter als hitzige Debatte: Klimawechsel auf Kosten der Armen.

Die Einschläge kommen näher. Als im Sommer 2005 der Hurrikan Katrina über den Golf von Mexiko hinwegfegte und enorme Zerstörungen hinterließ, kristallisierten sich schlagartig zwei Dinge heraus: Der lang prophezeite Klimawandel wird Wirklichkeit. Und er trifft zuerst die Armen. Im letzten Jahrhundert hat sich die Erdatmosphäre um durchschnittlich 0,7°C erwärmt.

G8Xtra Nr. 4: Eine Sache der Bewegungen selbst

Editorial

Irgendwann musste das ja kommen. Ohne Not brachten einige Äußerungen von attac-FunktionärInnen die wirklich nicht harmonische und von gegenseitigem Respekt durchdrungene Welt der organisierten G8-GegnerInnen durcheinander: In Zeitungsinterviews wurden Distanzierungen von Gewalt (wie immer: von der von unten bzw. links) hinausgetönt.

G8Xtra Nr. 4: Wir sind gekommen, um zu bleiben

Kapitalismus verkürzen: Beständiger Protest statt ewiges Empire

Wenn die Juni-Tage in und um Heiligendamm die hohen Erwartungen erfüllen sollen, darf es nicht bei zahmen Protesten oder artig vorgetragenen Alternativvorschlägen zur zerstörerischen Politik der G8 bleiben. Den G8 ihre Legitimität zu bestreiten, ist nicht allein eine Sache der Argumentation, sondern eben so der Aktion. Wie aber soll die praktische Delegitimierung des Gipfels aussehen?

G8Xtra Nr. 4: Dem Kapital dienen!

Deutschlands G8-Agenda

Deutsche Unternehmen Rekordgewinne ein, die deutsche Wirtschaft war 2006 wieder Exportweltmeister und der Deutsche Aktien-Index hat den Höchststand aus dem Jahr 2000 überschritten. Die deutschen G8-Schwerpunkte?

G8Xtra Nr. 4: ¡Ya basta! Es reicht!

Move against G8

Wenn die Regierungschefs sieben führenden Industrienationen und Russlands nach Heiligendamm kommen, werden zehntausende DemonstrantInnen ebenfalls vor
Ort sein, um den Gipfel zu blockieren, Alternativen zu diskutieren oder einfach nur laut „Ya basta“ – „Es reicht“ – zu schreien.

G8Xtra Nr. 3: Von München an die Ostseeküste

Die Mobilisierung gegen die NATO-Sicherheitskonferenz als erste Manifestation im Jahr 2007 gegen den militärischen Komplex

Genau vier Monate vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm versammelt sich die Welt-Kriegselite in München. Und das Nobelhotel Baye-rischer Hof verwandelt sich erneut in eine Festung.

G8Xtra Nr. 3: Herrschaft keine Ruhe gönnen

Statt Roter Zone globale Rebellion

Juni 2007. Ein unübersehbarer Zug von DemonstrantInnen aus ganz Europa zieht aus Protest gegen das Gipfeltreffen der G8-Staaten durch die Straßen von Rostock. Zehntausende begrüßen die Regierungschefs bereits auf dem Rollfeld des Flughafens und blockieren den noblen Tagungsort Heiligendamm. Immer wieder stören einfallsreiche Aktionen den Ablauf des Treffens.

G8Xtra Nr. 3: Christliches: Auf zum G8-Treffen

BefreiungstheologInnen für eindeutige Positionierung gegen die Politik der Reichen

Zur Teilnahme an den Aktivitäten gegen den G8-Gipfel 2007 rufen ChristInnen verschiedener Länder auf – vor allem aus dem „Süden“. Bisher wurde der Text von ca. 40 teils namhaften BefreiungstheologInnen unterzeichnet. Leonardo Boff aus Brasilien, Franz Hinkelammert aus Costa Rica, Elisabeth Schüssler Fiorenza aus den USA u.v.a.

G8Xtra Nr. 3: Charme und Weltoffenheit

Editorial

„Zu Wasser, in der Luft ... oder am liebsten immer Russland“ soll ein hochrangiger Regierungsvertreter am Rande des letzten Gipfels in St. Petersburg einem Journalisten auf die Frage nach der besten G8-Location geantwortet haben. Denn bei Putin lief es wie geschmiert. Keine Kostendebatte, keine Demonstrationsfreiheit, kaum GipfelgegnerInnen, viel Einschüchterung und nicht wenige Festnahmen.

G8Xtra Nr. 3: Der innere und äußere Arm der Macht

Krieg ist heute eine Form der Herrschaft, die nicht allein auf Bevölkerungskontrolle zielt, sondern darauf, alle Aspekte des gesellschaftlichen Lebens zu durchdringen.

„Wer gefoltert wurde, bleibt gefoltert“, schrieb der österreichische Schriftsteller Jean Amery 1965 in seinem Essay „Die Tortur“: „Unauslöschlich ist die Folter in ihn eingeschrieben, auch dann, wenn keine klinisch objektiven Spuren nachzuweisen sind (...) Wer der Folter erlag, kann nicht mehr heimisch werden in der Welt.“ Heute werden wieder im Namen der Zivilisation, der Menschenre

G8Xtra Nr. 3: Soziale Bewegungen lassen sich nicht simulieren

Klasse ist durch Klassenkampf bestimmt, oder: Warum die Linke die G8-Mobilisierung auch als Chance der eigenen Vergesellschaftung begreifen sollte.

Globalisierung, weltweiter Kapitalismus, entfesselte Märkte – das alles fällt nicht vom Himmel. Hunger, Elend, Massenerwerbslosigkeit sind keine Naturgewalten und unterliegen auch keiner irgendwie gearteten Naturgesetzlichkeit, wie es die IdeologInnen des Marktes gerne behaupten.

G8Xtra Nr. 3: Den Überschuss der Kämpfe freisetzen

Vom Einsatz linker Interventionen in soziale Bewegung

Mit ihren Richtungsforderungen benennt die Interventionistische Linke weder tages-politische Reformen noch Etappenziele eines „Übergangs zum Sozialismus“. Statt dessen versuchen wir, den inneren „drive“ und darin die Autonomie der konkreten Kämpfe auf den Punkt zu bringen.

G8Xtra Nr. 1 - englische Ausgabe

Frontseite der G8Xtra Nr. 1 - englische Ausgabe

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G8Xtra Nr. 1 - Editorial: Auf dem Weg

Editorial

Es geht was vor, es geht wer um im Land.
Auf E-Mail-Listen kursieren Tipps, „erste“ Treffen finden statt, Infotouren rollen an, Aktionsversammlungen und Sommercamps werden geplant. Pläne werden geschmiedet und Fragen diskutiert. Was können wir da ausrichten gegen die? Wie die eigene Sache mit anderen zusammenbringen? Und überhaupt: kann das funktionieren, quer durchs außerparlamentarische Spektrum der örtlichen Gruppen und Initiativen bis rein in die Linkspartei und die großen Verbände, Ost und West, Funktionäre und BasisaktivistInnen, Gewaltfreie und Militante – die alle zusammen? Marx meinte mal: Sind mehr als drei deutsche Revolutionäre in einem Raum vereint, regiert nach kurzer Zeit das Stuhlbein … Aber Verhältnisse können sich ändern, selbst linke.

G8Xtra Nr. 1: Für eine Linke, die dazwischen geht

Zwischenstand einer andauernden Diskussion

Fein säuberlich ausdifferenziert hatten wir uns in die behaglichen Nischen der Teilbereichspolitik zurü̈ckgezogen. Wir waren und sind aktiv in der Antifa-, AntiRa-, Öko-, Pop-, Kultur- oder Gewerkschaftslinken, in internationalistischen, feministischen, sozialrevolutionären oder antimilitaristischen Initiativen – wir schreiben, diskutieren und demonstrieren.

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