Dresden, Köln, Jena, Leipzig. Wie weiter?
Nach der erfolgreichen Blockade des Neonaziaufmarschs in Dresden am 13. Februar 2010 soll Bilanz gezogen werden. Dafür trifft man sich vom 28. bis zum 30. Mai 2010 in Jena zu einer Bilanz- und Strategiekonferenz. Gruppen und Aktive aus der Interventionistischen Linken unterstützen diese Konferenz, beteiligen sich und rufen zur Teilnahme auf. »Mit Massenblockaden ist es in den letzten zwei Jahren an Orten wie Dresden, Köln, Jena und Leipzig gelungen, Naziaufmärsche zu stoppen. Sie bieten somit erstmals eine Erfolg versprechende Interventionsform gegen die seit 20 Jahren erstarkende extreme Rechte«, heißt es in der Einladung zur Konferenz. Auf dem Treffen soll das Konzept der Massenblockaden vorgestellt, diskutiert und weiterentwickelt werden. Darüber hinaus soll die Konferenz aber auch die Möglichkeit bieten, über die Themen Solidarität und Repression, Ziviler Ungehorsam und Widerstand sowie den Umgang mit dem Gedenken zu diskutieren.
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[Dazwischengehen - Zeitung für eine interventionistische Linke 01.05.2010]







